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Bei der Feldgeldinger Wehr:  Paul Steier, Harald Orthofer, Dominik Thuro und Tobias Westenrieder (v.l.) 

Feuerwehr Feldgeding

Kleine Truppe, große Einsatzstärke

Von den acht Gemeinde-Feuerwehren sind die Feldgedinger am meisten gefordert. 98 Mal mussten die Helfer 2015 ausrücken – die Einsatzzahlen steigen. Die Truppe ist nicht besonders groß, beweist jedoch enorme Einsatzstärke.

Wegen ihrer Nähe zur Autobahn A 8 und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gada-Gewerbegebiet ist die Hilfe der Feldgedinge Wehr am meisten gefordert. Die Zahlen nehmen zu.

Im Jahre 2015 mussten die Männer zu 98 Einsätzen ausrücken (im Vorjahr waren es 90), wie Kommandant Tobias Westenrieder bei der Jahresversammlung im Gasthaus Ambrosia berichtete. 828 Einsatzstunden fielen für die Helfer an. Hinzu kommen 1270 Stunden für Ausbildung und Übungen.

Seinen Dank und „Respekt“ zollte Kreisbrandrat Heinrich Schmalenberg den Feldgedinger Kameraden, „für die Art und Weise, wie sie mit 32 Leuten ihre Aufgaben bewältigen – und dazu mit beachtlicher Einsatzstärke“.

Insgesamt zählt der Feuerwehrverein 105 Mitglieder. Florian Treiber informierte über die Atemschutzeinsätze bei Bränden und darüber, dass von den insgesamt 15 ausgebildeten Leuten immer vier Mann zur Stelle waren. Jugendwart Stefan Brennessel betreut vier Jugendliche unter 16 Jahren. Es werde fleißig geübt, sagte er, um die künftigen Feuerwehrmänner entsprechend auszubilden.

Höhepunkt des Jahres 2015 war das Fest zu der Weihe des neuen Versorgungsfahrzeugs. Für 2016 kündigte der Vorsitzende Harald Orthofer die neuen Termine an und die Teilnahme an den Fahrzeugweihen der Feuerwehren in Eisolzried und Günding und an der Einweihungsfeier für das neue Feuerwehr/Bürgerhauses in Kreuzholzhausen.

Der Feldgedinger Gemeinderat Markus Schuster bedankte sich im Namen der Gemeinde Bergkirchen bei der Mannschaft für die vielen ehrenamtlichen Stunden im Dienste der Allgemeinheit. Vorsitzender Harald Orthofer konnte seine Enttäuschung nicht verbergen, dass „einmal im Jahr“ nicht auch nur einer der drei Bürgermeister Zeit gefunden hatte.

Applaus gab es für Paul Steier, einem „alten“ Feldgedinger, dem vor einiger Zeit für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen mit der Verleihung des Steckkreuzes die höchste Auszeichnung zuteil geworden war. Für Kreisbrandrat Schmalenberg war es hier der letzte offizielle Besuch, denn am 16. Juli wird der von den Kommandanten des Landkreises neu gewählte Kreisbrandrat Franz Bründler die Nachfolge Schmalenbergs antreten.

Bei der Versammlung standen zwei Ämter zur Wahl: Erster Vorsitzender Harald Orthofer wurde einstimmig im Amt bestätigt, während Dominik Thuro als zweiter Kommandant Sebastian Melzer ablöst, der nach sechs Jahren nicht mehr kandidierte.

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