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Der neue Stolz der Wehr: Das HLF 20 wurde eingeweiht, das übernahm Pfarrer Monsignore Bartmann.

Feuerwehr Hebertshausen feiert Jubiläum

Seit 140 Jahren Tag und Nacht bereit

Hebertshausen - Die Feuerwehr Hebertshausen hat mit vielen Gästen ihr 140-jähriges Bestehen gefeiert. Ein Ehrengast erschien sogar in Uniform zum Fest.

Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche begannen die Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hebertshausen. Pfarrer Monsignore Michael Bartmann nutzte die Gelegenheit für ein Dankeswort: „Sie sind Tag und Nacht bereit, wenn die Sirene geht. Vergelt’s Gott dafür.“

Viele Vertreter von anderen Feuerwehren und von den Ortsvereinen feierten mit. Sogar die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Anzing, mit denen die Hebertshauser seit Jahren freundschaftlich verbunden sind, waren mit ihrer Fahne gekommen.

Nach dem Gottesdienst formierte sich der Festzug in Richtung Feuerwehrhaus in Deutenhofen. Die Schönbrunner Blaskapelle führte den Umzug an. In der geschmückten Halle im Feuerwehrhaus begrüßte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Holger Schaumberger, auch einige Ehrengäste. Darunter Bürgermeister Richard Reischl, der immer noch aktiver Feuerwehrmann ist und deshalb in Uniform erschien.

Kommandant Matthias Reinhart freute sich, dass bei den Jubiläumsfeierlichkeiten auch das neue HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) eingeweiht werden konnte. Das alte LF 8 war in die Jahre gekommen, wird jetzt aber noch von der Feuerwehr Prittlbach weitergenutzt. Beim Neubau des Deutenhofener Feuerwehrhauses wurden schon die Voraussetzungen für die Unterbringung eines neuen, größeren Fahrzeuges geschaffen.

„Das Fahrzeug ist nun einen Monat bei uns, und die Feuerwehrkameraden haben sich mit ihm bereits vertraut gemacht. Das Fahrzeug ist auf dem modernsten Stand der Technik“, versicherte der Kommandant.

Bürgermeister Richard Reischl sprach von einem „guten und schönen Tag für die Feuerwehr Hebertshausen“. Er machte deutlich, wie viel sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat: „Vor 140 Jahren wäre das ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, Frauen bei der Feuerwehr. Heute machen schon viele Frauen aktiven Dienst.“ Reischl warb für eine Mitgliedschaft beim Feuerwehrverein. „Es muss nicht unbedingt der aktive Dienst sein. Es gibt auch die passive Mitgliedschaft.“

Kreisbrandinspektor Georg Reischl wies darauf hin, dass der ehrenamtliche Dienst immer schwieriger und anspruchsvoller werde. „Mit dem neuen HLF 20 haben Sie eine moderne Konzeption. Meine Glückwünsche zum Jubiläum und zur Einweihung des Fahrzeuges.“

Pfarrer Monsignore Michael Bartmann und Pfarrerin Christiane Döring weihten das neue Feuerwehrfahrzeug und baten um „Gottes Segen bei all ihren Einsätzen“. Anschließend baten die Feuerwehrler zum Mittagessen, die Schönbrunner Blaskapelle spielte dazu auf.

Am Nachmittag durften bei den Vorführungen gleich die Vorteile des neuen HLF 20 begutachtet werden. Eine Foto-Ausstellung im Vorraum dokumentierte den Werdegang der Feuerwehr. (khr)

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