Finanzausschuss

Zuschüsse für Röhrmooser Institutionen festgelegt

Röhrmoos - Deutlich mehr Geld von der Gemeinde bekommt die Röhrmooser Vhs. Das beschloss der Finanzausschuss. In den Haushaltsberatungen wurde festgelegt, wie viel Zuschuss die Institutionen bekommen.

Vor der Verabschiedung des Gemeindehaushalts hat sich der Haupt- und Finanzauschuss in Röhrmoos mit den Zuschüssen an Vereine und Verbände befasst. Auch heuer soll an dieser teils freiwilligen Unterstützung nicht gerüttelt werden. Der mit Abstand größte Verein in der Gemeinde, die SpVgg Röhrmoos-Großinzemoos, bekommt am meisten. Als Betriebskostenzuschuss für die Außensportanlagen gibt es wieder 24 200 Euro. Unverändert hoch (20 200 Euro) wird der Hallenzuschuss ausfallen. Darüber hinaus erhalten die Röhrmooser Sportler für die Sanierung der Duschkabinen im Sportheim einen einmaligen Zuschuss von 35 000 Euro. „Bei dieser Sanierungsmaßnahme wurde versucht, zu sparen, wo es nur geht“, sagte Stephan Lorenz (Freie Wähler) und verwies auf die hohe Eigenleistung des Vereins. Ursprünglich sei man von Kosten in Höhe von 148 000 Euro ausgegangen, doch weil man sich auf das Wichtigste beschränkte, will der Verein mit 85 000 Euro auskommen.

Unterstützung für Schützenvereine

Auch die Schützenvereine gehen nicht leer aus. Die Biberbacher Schützen erhalten für die Anschaffung eines Jugendgewehrs 700 Euro, was einer 50-prozentigen Bezuschussung entspricht. Bei den Riedenzhofener Schützen sind die Kosten für ein neues Jugendgewehr etwas niedriger, sie erhalten daher einen Zuschuss in Höhe von 600 Euro. Weil es keine nähere Beschreibung der Maßnahmen und der Kosten gab, wurde die Entscheidung über einen Zuschuss zum Umbau des Großinzemooser Schützenheims zurückgestellt.

Entsprechend dem Antrag erhalten die Wintersportler (WSV) einen Betriebskostenzuschuss über 2 900 Euro.

Deutlich mehr Geld für die Vhs

Deutlich anheben wird man den Zuschuss an die örtliche Vhs, die vergangenes Jahr nur 3 373 Euro erhalten ha. Heuer soll sie, entsprechend dem vorliegenden Antrag, einen Euro pro Einwohner bekommen, um weiterhin die Musiklehrer bezahlen zu können. Darüber hinaus kann die Vhs weiter kostenfrei Räume in der Schule und im Haus der Vereine nutzen. Lorenz meinte, dass man die von der Vhs erhobenen Beiträge und Gebühren überprüfen sollte, erklärte dann aber: „Wenn wir schon 1,50 Euro pro Einwohner für das Dachauer Tierheim ausgeben, dann sollte uns der eine Euro für unsere Kinder auch wert sein“.

Damit kann die Vhs mit 6 200 Euro rechnen. Das Dachauer Forum bekommt wie im Vorjahr auch heuer einen Zuschuss in Höhe von 970 Euro. Das neue Einsatzfahrzeug der BRK-Gruppe „Helfer vor Ort“ wird mit 5 000 Euro gefördert. Das bestehende Fahrzeug ist bereits 17 Jahre alt und muss ersetzt werden.

Eine Anerkennung soll der 100-Euro-Zuschuss für den VdK Vierkirchen-Röhrmoos sein. Mit mindestens 350 Euro soll wie im Vorjahr das Frauenhaus der AWO unterstützt werden.

Der Pfarrverband Petershausen-Vierkirchen-Weichs bat um einen Zuschuss für die Renovierung der Filialkirche Rudelzhofen. Weil aber die Kosten nicht bekannt sind, hat man die Entscheidung darüber zurückgestellt. 2 900 Euro erhält dagegen der Pfarrverband Röhrmoos-Hebertshausen für die Renovierung des Kriegerdenkmals im Kirchenfriedhof von Großinzemoos. Bei dieser Kriegerdenkmalrenovierung sind Kosten von 4 000 Euro entstanden, die Eigenleistung ist in diesem Betrag noch nicht berücksichtigt.

Zwei Zuschüsse abgelehnt

Mit zwei Gegenstimmen wurden Zuschüsse für die Caritas und die Schwangerschaftsberatungsstelle „Pro Familia“ in Fürstenfeldbruck abgelehnt. Dass für diese beiden Einrichtungen nichts gegeben wird, war schon in den Jahren zuvor so und wird damit begründet, dass es sich um überregionale Einrichtungen handelt.

ost

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