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Zuschlag erhalten: Rudi und Inge Stauß sowie Ulrike Daumer-Rudorfer (v.l.). 

Franziskaner Garten auf dem Dachauer Volksfest

Rudorfer-Witwe darf weitermachen

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Dachau - Der Franziskaner Garten bleibt auch während der nächsten beiden Volksfeste in den Händen von Ulrike Daumer-Rudorfer, Inge und Rudi Stauß. Der Stadtrat hat der Witwe des verstorbenen Wirts Ralf Rudorfer einstimmig den Zuschlag erteilt.

Der Franziskaner Garten bleibt der Franziskaner Garten: Der Zuschlag für das kleine Volksfestzelt ist auch für die kommenden beiden Volksfeste an Ulrike Daumer-Rudorfer gegangen, der Witwe von Ralf Rudorfer. Die Wirtin wird unterstützt vom Geschäftsführer-Ehepaar Inge und Rudi Stauß.

Vor einem Jahr starb Ralf Rudorfer unerwartet im Alter von 57 Jahren. Zwölf Jahre lang hat er den Franziskaner Garten auf dem Dachauer Volksfest geführt. Nach dem Tod des Dachauer Gastronomen führte Ulrike Daumer-Rudorfer auf dem Volksfest im vergangenen Sommer den Betrieb noch weiter, hatte aber zunächst offengelassen, ob sie sich wieder bewerben würden. Sie entschloss sich schließlich zusammen mit den Geschäftsführern Inge und Rudi Stauß dazu, weiterzumachen, und reichte bei der Stadt die Bewerbung ein.

Erfolgreich: „Ulrike Daumer-Rudorfer hat den Zuschlag erhalten“, bestätigt Max Haberl, Leiter des Amtes 4. Der Hauptausschuss stimmte in nichtöffentlicher Sitzung für die Franziskaner-Garten-Wirtin. Ob es andere Bewerber gab, will Haberl nicht bestätigen. Aber Rudi Stauß weiß, dass es noch einen weiteren Bewerber gegeben habe. Das Konzept des Franziskaner Gartens ist das gleiche wie in den vergangenen Jahren, so Haberl.

Das abwechslungsreiche Musikprogramm gestalten etwa Bands, die rockige Oldies und Volksfestklassiker im Repertoire haben. Seit vergangenem Jahr gibt es außerdem am Feiertag, 15. August, die „Musik von Tisch zu Tisch“, so Stauß. Musiker mit bayerischen Liedern, unterhalten die Gäste im Zelt und im Biergarten.

Zum Konzept gehört auch der Nachmittag für die bedürftigen Dachauer Kinder. Ralf Rudorfer hatte ihnen zusammen mit der Stadt und dem BRK, für das Rudi Stauß seit vielen Jahren tätig ist, einen Nachmittag auf dem Dachauer Volksfest spendiert. Das werden Ulrike Daumer-Rudorfer und Inge und Rudi Stauß natürlich im gleichen Rahmen weiterführen. „40 bis 50 Kinder essen und trinken bei uns im Zelt, anschließend kriegt jedes vier bis fünf Fahrchips und ein Herzerl“, so Stauß. „Eine tolle Sache für die Kinder.“

Dass der Beschluss der Stadträte für Ulrike Daumer-Rudorfer einstimmig gefallen ist, „das freut uns sehr“, sagt Rudi Stauß. „Das sagt viel aus.“

Der Wirt für das große Festzelt ist beim kommenden Volksfest wieder Ewald Zechner – im vierten Jahr. Zweimal hintereinander hatte er den Zuschlag erhalten.

Viele Dachauer fühlen sich im Franziskaner Garten besonders wohl und schätzen das gemütliche Zelt mit dem Biergarten. Es ist liebevoll dekoriert. Das Team besteht aus rund 60 Mitarbeitern. Sie sind stets bemüht, auch spezielle Wünsche zu erfüllen. Und das müssen die Gäste zumindest die kommenden beiden Jahre nicht missen.

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