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Frauen-Union Petershausen mit bewährter Spitze

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Es bleibt, wie’s war: beim FU-Ortsvorstand in Petershausen (von links), vorne sitzend: Friedl Habermeier und Gerda Weindel, stehend: Melanie Fuchs, Renate Schonka, Helga Stampfl, Maria Diemer, Kassenprüferin Maria Reuter, Anneliese Kowatsch und Kerstin Götz.  Foto: rds
Es bleibt, wie’s war: beim FU-Ortsvorstand in Petershausen (von links), vorne sitzend: Friedl Habermeier und Gerda Weindel, stehend: Melanie Fuchs, Renate Schonka, Helga Stampfl, Maria Diemer, Kassenprüferin Maria Reuter, Anneliese Kowatsch und Kerstin Götz. Foto: rds

Petershausen - Aus alt wird neu: Der alte Vorstand der CSU-Frauen-Union (FU) in Petershausen bleibt am Ruder.

Jeweils einstimmig wählten die neun stimmberechtigten Mitglieder der FU Petershausen bei der Jahreshauptversammlung Renate Schonka zur ersten und Anneliese Kowatsch zur Vizevorsitzenden. Friedl Habermeier bleibt Schriftführerin und Kerstin Götz Schatzmeisterin. Zu den vier Beisitzern bestellten die Petershausener FU-Mitglieder bei der Veranstaltung im Nebenraum des Sportheims Maria Diemer, Melanie Fuchs, Helga Stampfl und Gerda Weindel. Kassenprüferinnen bleiben nach ebenso einstimmigem Beschluss Maria Reuter und Gabriele Apfelbacher.

19 Mitglieder weist der Ortsverband Petershausen derzeit auf. Die Vergleichszahl vom CS-Ortsverband Petershausen lieferte Josef Gerer, Fraktionsvorsitzender der CSU im Gemeinderat: „Die CSU hat 90 Mitglieder.“ Gerer, der zusammen mit dem scheidenden CSU-Ortsvorsitzenden Robert Götz die Neuwahlen durchführte, würdigte die FU: „Sie hat die Fahne hochgehalten. Die Junge Union (JU) geht uns zwischenzeitlich ab. Wichtig ist es, nicht aufzugeben, sondern durchzuhalten bis zum nächsten Schub für die CSU.“

Vor den Neuwahlen hatte Vorsitzende Renate Schonka das abgelaufene Jahr noch einmal ins Gedächtnis zurückgerufen: Etwa die Teilnahme an der Aktion des FU-Kreisverbands zur Verleihung des zehnten Partnerstein an die Apotheker-Genossenschaft Noweda im Feldgedinger Gewerbegebiet Gada A 8 im Januar 2012 oder Ende Mai die Veranstaltung mit dem Vorsitzenden der Petershausener Mittagsbetreuung (Miti) Marcel Fath, der Caféstand beim Kirchweihmarkt. Den Erlös aus Kaffee- und Kuchenvekauf von 250 Euro kam wiederum Miti zugute.

Den Kassenbericht legte Kerstin Götz vor, von Kassenprüferin Maria Reuter als in Ordnung befunden. Die einstimmige Entlastung des alten Vorstands war nur noch reine Formsache.

Einen kurzen Einblick in die Geschichte des so genannten Oxenwegs, der zwischen 1350 und 1700 von Ungarn kommend durch das Gebiet des heutigen nördlichen Landkreises Dachau nach Augsburg führte, gab die Dachau-Agil-Geschäftsführerin Sylvia Podewils. Nach einer Pestwelle 1348 bis 1359 setzte bei der verbleibenden, stark dezimierten Bevölkerung ein Trend zur verstärkten Verstädterung ein. Die vorhandenen Weideflächen wandelten die Bauern meist in Ackerflächen um, damit das Getreide fürs tägliche Brot angebaut werden konnte. Doch dadurch gab es zu wenig Raum für die Rinderzucht, weshalb die ungarischen Graurinder jährlich mit 100 000 bis 150 000 Stück bis zu 1500 Kilometer weit, meist über Felder entlang von Flüssen nach Südbayern zum Schlachten getrieben wurden. 7000 bis 10 000 Tiere passierten so in 240 Herden pro Jahr auch Petershausen, Weichs, Markt Indersdorf und Altomünster. Ein EU-gefördertes Projekt von Dachau-Agil trägt der historischen Bedeutung Rechnung. Die FU Petershausen will mit einer Radwanderung zur Unterstützung beitragen und dabei Semmeln mit Ochsenfleisch vekaufen.Podewils sicherte Unterstützung zu und versprach, daran teilzunehmen. (rds)

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