Ergebnis da: Boris Johnson folgt May - Kommt jetzt der No-Deal-Brexit?

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Bei einem Rundgang zeigte VfB-Vorsitzender Hans Reif (4.v.r.) den Fördervereinsmitgliedern und Bürgermeister Franz Obesser all die Neuerungen auf dem Freibadgelände. Foto: OST

Freibad Ainhofen attraktiv wie nie zuvor

Ainhofen - Die Mitglieder des Freibad-Fördervereins konnten sich vor ihrer Hauptversammlung überzeugen, dass das herrlich gelegene Freibad gut in Schuss ist.

Hans Reif, der Vorsitzende des Trägervereins VfB Ainhofen, führte die Fördervereins-Mitglieder übers gesamte Freibadgelände, um zu demonstrieren, dass mit diversen Sanierungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten dieses Naherholungsziel weiteraufgewertet wurde.

Allein über 20 000 Euro wurden in die Sanierung des Kinderbeckens gesteckt. Umbauten an den Fenstern haben im Kesselhausgebäude stattgefunden und auch an den Duschen seien Sanierungsmaßnahmen erforderlich gewesen. Seit kurzem gibt es für Kleinkinder auch einen Sandkasten im Freibadgelände. Um Energiekosten zu sparen, wurde vor wenigen Tagen auch eine Fotovoltaikanlage installiert. Auch den freistehenden Kamin hat man verkleidet.

Dass der VfB mit Hans Reif an der Spitze schon seit Jahren dafür sorgt, dass das Freibad sehr gepflegt ist, freute den Chef im Förderverein, Charlie Böller natürlich sehr. Angetan vom Top-Zustand des Bades und der enormen Eigenleistung des VfB zeigte sich auch der neue Bürgermeister der Marktgemeinde, Franz Obesser. Er sagte, ihm sei bewusst, wie wichtig diese Einrichtung gerade für die vielen Kinder im Gemeindebereich und in den Nachbargemeinden ist.

Böller und Fördervereins-Kassier Philipp Blumenschein zeigten auf, dass der 1998 gegründete Förderverein von Jahr zu Jahr aufs Neue versucht, Sponsoren und Spender fürs Freibad zu finden. Heuer hat der Förderverein 13 500 Euro an den VfB überwiesen, weil die Ausstattung des großen Schwimmbeckens mit Folie immerhin 60 000 Euro gekostet hat. Insgesamt betrug die Fördersumme seit Gründung des Fördervereins exakt 50 658 Euro.

Im Berichtszeitraum des Kassiers war die Spendenbereitschaft durch die Unterstützung der Sparkasse Dachau und der Volksbank-Raiffeisenbank Dachau außergewöhnlich groß. Böller erinnerte, dass es bei der Gründung des Fördervereins Ziel war, das Freibad zu erhalten. Daran habe sich bis heute nichts geändert. Erfreulicherweise habe man vor ein paar Jahren erreicht, dass der Marktgemeinderat den VfB bei der Grundstockförderung genauso berücksichtigt wie die anderen Sportvereine, Auf diese Weise erhält der VfB eine jährliche Unterstützung seitens der Marktgemeinde von derzeit 16 000 Euro.

Zur Finanzierung der Kinderbeckensanierung erwartet man sich Sonderzuschüsse von Marktgemeinde und Landkreis. Böller schlug vor, auch die Nachbargemeinden um einen Obolus zu bitten.

Fördervereins-Mitglied Simon Reichlmair senior, der selbst viele Jahre dem Marktgemeinderat angehörte, ist davon überzeugt, dass es das Freibad längst nicht mehr gäbe, hätte nicht die CSU stets stark angeschoben. Der dritte Bürgermeister Hans Lachner pflichtete ihm bei.

Allein die moralische Unterstützung der Betreiber durch den Förderverein sei laut Böller enorm wichtig. Der Förderverein habe in all den Jahren auch tatkräftig bei der Durchführung der Beachpartys mitgeholfen.

Am Samstag, 19. Juli, findet wieder so eine große Party im Freibad statt. Bereits am Samstag, 21. Juni, lädt die Indersdorfer CSU zum öffentlichen Johanni-Feuer neben dem Freibad ein. Der BRK-Kreisverband Dachau feiert am Samstag, 26. Juli, ein größeres Fest am Freibad. Böller stellte fest, dass das auf Vereinsbasis geführte Freibad an Attraktivität nichts verloren habe. Das bezeuge der Rekordbesuch von 21 000 Besuchern im vergangenen Jahr. 1936 Besucher am heißesten Tag, soviel hatte Ainhofen zuvor noch nie gesehen. (ost)

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