Ding der Unmöglichkeit: Ein Schwimmen zu bestimmten Zeitfenstern und auf vorgegebenen Bahnen ist allein aufgrund der Vielzahl von Kindern, die nach Ainhofen kommen – wie das Bild zeigt – schlecht vorstellbar. 
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Ding der Unmöglichkeit: Ein Schwimmen zu bestimm ten Zeitfenstern und auf vorgegebenen Bahnen ist allein aufgrund der Vielzahl von Kindern, die nach Ainhofen kommen – wie das Bild zeigt – schlecht vorstellbar. 

In Corona-Krisensitzung

Entscheidung des VfB: Freibad Ainhofen bleibt heuer wohl geschlossen

  • vonJosef Ostermair
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Der Vorstand des VfB Ainhofen hat in einer Corona-Krisensitzung entschieden, dass unter den Auflagen der Badebetrieb im Freibad nicht aufgenommen werden kann.

  • Das Freibad Ainhofen wird in diesem Jahr wohl nicht öffnen.
  • Das entschied der Vorstand des VfB Ainhofen.
  • Das Bad könne unter den Auflagen den Badebetrieb nicht aufnehmen.  

Ainhofen – Das sieben-köpfige Gremium des VfB Ainhofen entschied sich mit 5:2 Stimmen dafür das Bad geschlossen zu lassen. Es hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Nach Abwägung vieler Argumente kamen die Mitglieder schließlich zu dem Schluss, dass die Verantwortung für die Gesundheit der Badegäste momentan einfach zu groß wäre. Es sei dem gemeinnützigen Verein, der ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften für den Badebetrieb sorgt, nicht zuzumuten, all die geforderten Auflagen einzuhalten.

Das Hauptproblem seien die Abstandsregelungen. Mit Blick auf die Kioskmitarbeiter könne das Team die Auflagen kaum erfüllen, und wolle der VfB das Bad öffnen, würden nur Bauzäune auf dem Badegelände rumstehen, hieß es in der Sitzung.

Badebetrieb wäre schwer kontrollierbar

Für Bayern gebe es noch keine konkreten Auflagen, aber aufgrund der Anforderungen für die Bäder in Rheinland-Pfalz könne der Vorstand sehen, wie schwer kontrollierbar der Badebetrieb für Ainhofen wäre. Leute wegen Überschreitung der vorgegebenen Besucherzahlen heimschicken, will der VfB nicht. Das notwendige Kontrollpersonal würde zudem nur Kosten verursachen, was sich der Verein nicht leisten kann. Der Vorstand befasste sich mit elfseitigen Auflagen aus einem anderen Bundesland und stellte fest, dass unter diesen Bedingungen weder den Badegästen noch dem VfB als Freibadbetreiber gedient sei, zu öffnen.

Der VfB lässt sich dennoch ein Hintertürl offen: Sollte die bayerische Staatsregierung im Laufe der nächsten Wochen die Auflagen lockern, könnte Ainhofen möglicherweise ab Anfang Juli noch öffnen. Dem Vorstand ist aber klar, dass Öffnungstermine nach Anfang Juli auf Unwirtschaftlichkeit hinauslaufen würden. Wenn sich die Lage beruhigt, hätte der Verein noch genügend Zeit, um die Schwimmbecken zu reinigen, das Badewasser aufzufüllen und die Wasserqualität testen zu lassen.

ost

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