Tanzen bis vier Uhr früh: Die Stimmung erreichte erst nach 22 Uhr ihren Höhepunkt.

Im Freibad die Nacht zum Tag gemacht

Ainhofen - Feiern bis zum Abwinken hieß es bei der Beachparty im Freibad Ainhofen. Dabei ging es erst nach 22 Uhr richtig los.

Für alle Jugendlichen und Junggebliebenen war am Samstagabend das Freibad Ainhofen der große Treff, denn hier feierte man wieder einmal eine große Beachparty, die mehrere tausend Tanz- und Badelustige anlockte. Das Wetter passte ja wie die Faust aufs Auge.

Dass um elf Uhr abends das Thermometer noch 24 Grad anzeigt, hat es bisher bei diesen Festen noch nie gegeben. Entsprechend groß war der Ansturm noch nach 22 Uhr. Da standen die jungen Gäste an den Kassen gerne Schlange, um mitfeiern zu dürfen.

Ein kleines Problem waren die nicht ausreichenden Parkplätze, aber nach kurzer Suche fand man auch da eine Lösung in verschiedenen Seitenwegen. Heiße Rhythmen wurden schon am frühen Abend präsentiert, aber auf Florian Weiß von Antenne Bayern musste das feiernde Volk lange warten: Der bekannte Radio-Mann setzte sich erst ab 23 Uhr in Szene, dann aber mächtig. Nach einem halbstündigen „Warmup“ war die Bühne vor dem Schwimmbecken brechend voll, und dem Tanz bis vier Uhr früh stand nichts mehr im Wege.

Auch die Badenden in dem mit Unterwasserbeleuchtung ausgestatteten großen Pool wurden stündlich mehr. An den Bars und auf den großen Terassen herrschte ebenfalls Hochbetrieb.

Der Vorsitzende des Freibad-Trägervereins, Hans Reif, und Bürgermeister Franz Obesser waren begeistert, schließlich ist diese Beachparty eine wichtige Einnahmequelle für das Ainhofner Freibad. Veranstalter war auch heuer nicht der Freibad-Trägerverein sondern ein privater Partymacher, der den VfB aber vertragsgemäß am Erfolg dieses tollen Festes teilhaben lässt.

Dass man so ein Fest wie früher in Eigenregie aufzieht, ist leider nicht mehr möglich. Das scheitert an der mangelnden Bereitschaft zur Mitarbeit bei den VfB-Mitgliedern, die aber das Angebot, hier mitfeiern zu können, gerne annahmen. Ganz „draußen“ ist der VfB dennoch nicht, denn eine große Bar auf der Terrasse und der Kiosk wurden eigenverantwortlich bewirtet. Hier gilt der Dank den jungen, charmanten Damen, die Bier, alkoholfreie Getränke und auch exotische Mix-Getränke servierten. Ein Pizza-Mann und die Damen im Kiosk stillten mit Leberkässemmeln den Hunger der Gäste. (ost)

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