Ein großer Tag ist das Jubiläum auch für Taferlbua Markus Bertold gewesen. Fotos: ost

Das ganze Dorf feiert mit der Feuerwehr

Niederroth - Der Sonntag war ein Freudentag für ganz Niederroth: Sogar viele Häuser wurden zum 125-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr beflaggt.

Schon morgens um acht Uhr haben sich die ersten Vereine zum Weißwurstfrühstück in der Festhalle Bertold eingefunden. Mit dem Jubelverein feierten alle Wehren aus der Marktgemeinde Indersdorf und die Wehren aus Bergkirchen und Pellheim, dem früheren Patenverein. Stark vertreten waren auch die Ortsvereine, angefangen vom VdK über die Gartler, die Veteranen, die Schützen, bis zum Sportverein, dem Madlverein, dem Burschenverein und dem Dartclub.

Den feierlichen Festgottesdienst im Pfarrgarten hat Pfarrer Xaver Gröpmair zelebriert. „Es geht heute um einen Zeitraum von vier Generationen“, betonte der Geistliche. Er erklärte der großen Schar von Gläubigen, dass dies Grund genug sei, Gott für die Hilfsbereitschaft und Kameradschaft in der Feuerwehr zu danken. Bei den Fürbitten ging Kommandant Franz Krutzlinger ans Mikrophon und erbat die Hilfe Gottes für all seine Einsatzkräfte. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst von Bläsern und dem Niederrother Kirchenchor. Katharina Loderer trug ein Fahnenband zum Altar, das vom Vorstand spendiert worden war.

Eine Augenweide war der Festzug mit den vielen Fahnen, der sich durch die Straßen Niederroths schlängelte. Die Blasmusik „D’Niederrother“, die erstmals groß an die Öffentlichkeit getreten ist, hat den Zug angeführt. Ein besonderer Blickfang war die mitgeführte Spritze aus dem Jahre 1902, auf der die Niederrother Honoratioren Platz nehmen durfte: Ehrenkommandant Schorsch Reischl und Ehrenmitglied Sepp Ahamer, die von der einstigen Fahnenmutter Gabriele Kiening und der Fahnenbraut von der 100-Jahr-Feier, Karin Lachner, begleitet wurden.

Hochbetrieb herrschte anschließend in der Bertold-Halle Dort betonte der Feuerwehr-Vorsitzende Klaus Widmann, wie sehr er sich über den guten Besuch der Veranstaltung freue, und dass dies ein Beweis für den guten Zusammenhalt der Niederrother Vereine liefere.

Besonders erfreulich war für den Jubelverein, dass der Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr Indersdorf, die Niederrother zum Steckerlfischessen eingeladen hat. Worte des Dankes sprach Kreisbrandinspektor Georg Reischl aus Vierkirchen aus. Er betonte, dass sich Niederroth den wachsenden Aufgaben der Wehren stelle und auch in Sachen Ausbildung auf hohem Niveau stehe. Schließlich appellierte Niederroths Feuerwehr-Vorstand Widmann an alle Jugendlichen, ihre Freizeit sinnvoll in der Feuerwehr einzubringen. Im Sinne des Feuerwehr-Leitspruchs „Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“, wolle man weiterhin die Zukunft der Wehr gestalten.

(ost)

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