Blumen und Urkunden gab es für die treuen Gründungsmitglieder des Vereins. ost

Gartenbauverein feiert 40-jähriges Jubiläum

Hilgertshausen - Gemeinsam hat man viel geschafft und viele Herausforderungen überwunden. Schon seit 40 Jahren sorgt der Gartenbauverein Hilgertshausen dafür, dass in dem Ort alles grünt und blüht.

So ein Jubiläum muss natürlich gebührend gefeiert werden. 140 Mitglieder und Freunde des Vereins, darunter Bürgermeister Hans Kornprobst und Altbürgermeister Hermann Zanker, sind zu dem Geburtstagsfest gekommen, bei dem eine Party-Band für gute Stimmung sorgte und dazu anregte, das Tanzbein zu schwingen.

Die Feier fand im renovierten Häuserer-Saal statt - im selben Gasthaus, in dem der Verein 1974 gegründet wurde. Damals zählte er 33 Gründungsmitglieder, mittlerweile ist er auf 199 angewachsen. 21 Gründungsmitglieder wurden bei der Feier als Dank für ihre langjährige Vereinstreue geehrt. Besonders großen Anteil an der guten Entwicklung des Vereins hatte Adolf Putz, der 37 Jahre lang als erster Vorstand der „Motor“ der Gartler war.

Mit einem Rückblick ließ die Vorsitzende Maria Eichner die alten Zeiten wieder aufleben. In der Gründerzeit betrug der Jahresbeitrag der Gartler nur sechs Mark. Die Anpflanzung des Storchennestberges entlang der Ilm, die Eingrünung von Feldkreuzen, die Bepflanzung der Ilm-Böschung und des Hangs am Wirtsgarten, der Zuschnitt des Kastanienbaumes am Doktor-Haus und das Anlegen eines Kinderspielplatzes waren die ersten beschlossenen Aufgaben, die dann nach und nach auch umgesetzt wurden. Im Hof der Gaststätte Häuserer hat der Verein 1977 mit der Kapelle Oberacher erstmals ein Sommerfest veranstaltet und 1978 setzte er sich zusammen mit der Katholischen Landjugend dafür ein, dass wieder ein Maibaum aufgestellt wird. Ein besonderes Anliegen ist den Gartlern der Brunnen am Kirchplatz gewesen, für dessen Anschaffung sie 6000 Markt investierten. Weitere 1500 Mark hat der Verein für ein Karussell am Kinderspielplatz gespendet.

Auch nach vier Jahrzehnten haben die Aktivitäten des Jubelvereins nicht nachgelassen. Der Erfahungsaustausch bei der Anlage und Pflege des heimischen Gartens spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Das Vereinsangebot reicht von Schnittkursen bis hin zu Ausflügen und sonstige gesellige Veranstaltungen. „Auch war es immer ein Anliegen, sich mit und für die Gemeinde zu engagieren“, sagte Eichner.

Auch Bürgermeister Kornprobst bestätigte in seinem Grußwort, dass der Verein viel zur Ortsverschönerung beiträgt. Er lobte, dass die Gartler immer beim Ramadama dabei sind und für den Chirstbaum am Kirchplatz und den Blumenschmuck an den Ilmbrücken sorgen. Auch vom alljährlichen Kürbisschnitzen und der engagierten Teilnahme der Gartler am gemeindlichen Ferienprogramm profitiere die Gemeinde, so Kornprobst. Welche große Bedeutung der Verein für das Dorfleben hat, zeigte auch eine kurzweilige Bildershow, zusammengestellt von Schriftführerin Ina Menge. Es wurde deutlich, dass es keine größere Veranstaltung im Ort gibt, in der die Gartler nicht eingebunden sind.

Die Bildershow erinnerte aber auch daran, dass der Verein schwere Zeiten durchstehen musste, bis man 2011 mit Maria Eichner eine neue Vorsitzende fand. Da war sogar schon von Vereinsauflösung die Rede. Sozusagen in letzter Minute nahm das Vorstandsteam, dem auch Resi Kornprobst als Schatzmeisterin und Doreen Schulze als zweite Vorsitzende angehören, das Ruder in die Hand. Seither leistet es tolle Arbeit.

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