Manuel Neuer operiert! Keeper fällt aus

Manuel Neuer operiert! Keeper fällt aus

Gartenstraße in Karlsfeld

Die Bäume werden gefällt

Karlsfeld - Ausgerechnet in der Gartenstraße werden Bäume gefällt. Sie haben massive Schäden an Gehweg, Bordstein und Asphalt verursacht. Das Bündnis stimmt gegen die Fällung.

Der Bauausschuss des Karlsfelder Gemeinderats hat mehrheitlich beschlossen, mindestens sieben Bäume im hinteren Bereich der Gartenstraße fällen zu lassen. Die Bäume haben auf dem Gehweg, am Bordstein und am Straßenbelag massive Schäden verursacht. Wegen der stark eingeschränkten Verkehrssicherheit sprach Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) von einem „Haftungsproblem“ und drängte zur Eile: „Das müssen wir dieses Jahr noch erledigen.“ 

Wie Fritz Maier vom Bauamt den Gemeinderäten darlegte, haben oberflächennahe Baumwurzeln in der Gartenstraße zwischen Kreisverkehr und Liesl-Karlstadt-Straße bis zu 15 Zentimeter hohe Hebungen in den Gehweg gedrückt. Die Bauminseln sind schlicht zu klein. 

Maier schaltete einen Fachmann ein, der die Bäume untersuchte und Sanierungsmöglichkeiten prüfte. Der Fachmann legte ein Gutachten vor, dem zufolge eine Fällung einiger Bäume unabwendbar ist. 

Der Gehweg soll nach der Fällung saniert werden. Dann werden neue Bäume in größere Baumquartiere gepflanzt. Bei dieser Gelegenheit will die Gemeinde die Haltestelle für den Schulbus verlegen und barrierefrei ausbauen – ein Wunsch vieler Anlieger und Eltern. Die Baumaßnahme – Fällung der Bäume, Gehwegsanierung und Verlegung der Haltstelle – kostet insgesamt 115 000 Euro.

Mechthild Hofner, Vorsitzende der Bündnis-Fraktion und Umweltreferentin der Gemeinde, glaubt nicht, dass die Fällung der Bäume ohne Alternative ist. „Das sind gesunde Bäume“, betonte Hofner, man müsse ihnen nur mehr Platz geben, „dann werden sie keine weiteren Schäden anrichten.“ Ihrer Meinung nach liegt der von der Gemeinde eingeschaltete Sachverständige falsch. Hofner rief dazu auf, andere Fachleute heranzuziehen. Es gebe Firmen, die auf Fälle wie diesen spezialisiert seien. 

Johann Willibald (CSU) warnte davor, nur die Baumquartiere aufzuweiten und „zwei oder drei Mal Geld in die Hand zu nehmen, weil wir in ein paar Jahre merken, es funktioniert trotzdem nicht“. 

Adrian Heim (Bündnis für Karlsfeld) kritisierte eine „halb gare Planung“. Das Gutachten des Baumfachmanns habe er vor der Sitzung nicht erhalten. „Das geht alles hoppla-hopp, da kann ich nicht zustimmen.

tol

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Prozess in Dachau: Woher kamen die Pornos auf WhatsApp?
In Dachau stand ein 20-Jähriger vor Gericht, weil er Pornobilder an seinen damals 12-jährigen Stiefbruder geschickt haben soll. Das Gericht sprach ihn frei, dennoch hat …
Prozess in Dachau: Woher kamen die Pornos auf WhatsApp?
Nübels Plädoyer für das Windrad
Man merkte es Gerald Nübel, seines Zeichens technischer Leiter der Stadtwerke Dachau, in der Werkausschusssitzung an: Er möchte das Windrad im Sigmertshauser Holz haben. …
Nübels Plädoyer für das Windrad
Felix aus Günding
Felix heißt der kleine Bub, auf dessen Ankunft die Familie Sailer in Günding schon gewartet hat. Felix wog bei der Geburt in der Helios-Amperklinik in Dachau 3140 Gramm …
Felix aus Günding
Teodor aus Pipinsried
Teodor heißt der kleine Neuankömmling, der hier in den Armen seiner Eltern Sanja und Stevan Licina seinen ersten Fototermin glatt verschläft. Bei der Geburt in der …
Teodor aus Pipinsried

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare