Neues Nutzungskonzept

Bücherei zieht ein Haus weiter

Altomünster - Die Sanierung des ganz alten Schulhauses in Altomünster, Schultreppe 4, hat den Marktgemeinderat bereits im Spätsommer beschäftigt. Jetzt gibt es neue Ideen für das Nutzungskonzept. Und auch für den gegenüberliegenden Kindergarten „Die kleinen Strolche“.

Den Anstoß dazu gaben die Kindergärtnerinnen selbst. Sie schlugen vor, statt die Kleinen Strolche um einen Mensaraum in der gegenüberliegenden Schultreppe 4 zu erweitern, lieber die Bücherei aus ihrem Obergeschoss hinüberzuverlagern in das dortige Ober- und Dachgeschoss. Damit müssten die Kinder zum Essen nicht von einem Gebäude zum anderen wandern. Außerdem sei die Büchereiverlagerung deutlich leichter umzusetzen, so Bürgermeister Anton Kerle in der Jahresabschlusssitzung.

Und auch für das JUZ steht eine andere Lösung ins Haus. Die „Old School“ könnte vom Erdgeschoss der ganz alten Schule in das gemeindliche Bahnhofsgebäude umziehen, das momentan noch als Imbissstube dient. Aus dieser „Rochade“, wie es Geschäftsleiter Christian Richter nannte, ergeben sich mehrere Vorteile. Das Jugendzentrum kann in weiten Teilen barrierefrei gestaltet werden. Dies ist wichtig wegen der Kooperation des JUZ mit dem Franziskuswerk Schönbrunn. Das JUZ erhält außerdem eigenständige Außenflächen. Aufgrund der Grundstückssituation sei am Bahnhof sogar eine Erweiterungsmöglichkeit bei Bedarf denkbar. All das sei in der Schultreppe 4 nicht möglich. Der Schießstand in der ganz alten Schule und der Musikverein im Gebäude der Kleinen Strolche sind vom geänderten Nutzungskonzept, das am Ende einstimmig beschlossen wurde, nicht betroffen. Die Mäusegruppe, eine Kindergarten-Vorgruppe, kann in der Sanierungsphase im Gebäude der Kleinen Strolche unterkommen.

Lediglich Martina Englmann (CSU) meldete Bedenken an, weil sie gehört habe, dass der Bahnhof jetzt schon als Drogen-Umschlagplatz gelte. Diese Sorgen versuchten Anton Kerle, Jugendreferent Wolfgang Graf und Wolfgang Grimm (beide CSU) zu nehmen. Die Situation habe sich vor Jahren schon verbessert. Dies liege an der guten aufsuchenden Jugendarbeit, meinte Wolfgang Graf nicht ohne Stolz. Wolfgang Grimm führte an, dass auch das Erdweger JUZ mit der Bahnhofslage sehr gut fahre. Für einen Kiosk, wie ihn Martina Englmann vorschlug, fehle laut Christian Richter aber der Platz am Bahnhof.

Sabine Schäfer

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