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Bagger mit Bürgermeister: Richard Reischl interpretiert den „Spatenstich“ auf seine Weise, die anderen Gäste halten es traditionell.

Neues Kinderhaus in Hebertshausen

Millioneninvestition in die Zukunft

Karlsfeld - Es geht los auf der Baustelle hinter der Hebertshausener Sporthalle. Dort baut die Gemeinde ein Kinderhaus. Ein Millionenprojekt. Nicht nur Bürgermeister Richard Reischl ist sich sicher: Das Geld ist gut angelegt.

Die Gemeinde Hebertshausen mit dem Bau des neuen Kinderhauses. Gebaut wird hinter der Grund- und Mittelschule. Weichen musste dafür das alte Feuerwehrhaus samt Jugendzentrum.

Der Neubau wird rund vier Millionen Euro kosten. Wie Bürgermeister Richard Reischl beim symbolischen Spatenstich mitteilte, soll das Kinderhaus bis Ende 2017 bezugsfertig sein, so alles planmäßig verläuft.

In diesem zweistöckigen Neubau werden dann fünf Hort- und zwei Krippengruppen untergebracht. Auch eine Mensa sowie Büro- und Technikräume werden darin Platz finden. Im Freien wird eine Spielfläche rund um das Haus angelegt.

„Es wird eine der größten Investitionen der Gemeinde seit dem Bau der Kläranlage“, betonte Bürgermeister Richard Reischl. Vorausgegangen sei „eine mutige Entscheidung des Gemeinderates“, so der Bürgermeister. Das Projekt bezeichnete Reischl „als eine Investition in die Zukunft.“ Die Millionen seien gut angelegt.

„Eltern brauchen eine zuverlässige Kinderbetreuung. Ich sehe es an mir mit meinem Nachwuchs“.

Soweit es möglich war, habe die Gemeinde Firmen aus dem Landkreis für die Bauarbeiten beauftragt. Jetzt müsse besonders auf die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens geachtet werden.

Auch die stellvertretende Landrätin und Hebertshauser SPD-Gemeinderätin Marianne Klaffki war voll des Lobes über die Investition. „Wir sind eine Zuzugsgemeinde. Mit dem Kinderhaus wird Hebertshausen attraktiv für junge Familien.“

Natürlich freut sich auch Schulhortleiterin Silke Theobald. Sie war mit einigen Hortkindern zum Spatenstich gekommen. „Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt ständig. Mit dem Neubau schafft die Gemeinde neue Betreuungsplätze, die sicher bald benötigt werden.“

Das Bauvorhaben wird vom Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie über das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ finanziell gefördert. Das Architekturbüro Firmhofer und Günther ist für die Planung und Bauausführung zuständig.

Zum Spatenstich bestieg Bürgermeister Reischl einen Radlader. Vertreter der beteiligten Baufirmen, Architekten, Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen sowie die Rektorin der Grund- und Mittelschule, Ilse Oftring-Thomas, und der stellvertretende Bürgermeister Martin Gasteiger halfen mit

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