Gemeinde ist mit ihrem Ökokonto zufrieden

Altomünster - Die Marktgemeinde Altomünster hat für die Zukunft vorgesorgt. Denn auf ihrem Ökokonto sieht es gut aus.

Zurzeit besitzt die Kommune 13,5 Hektar landwirtschaftliche Flächen und 0,6 Hektar im Altowald, die ökologisch aufgewertet und kontiert werden können.

Geeignete Aufwertungs-Maßnahmen für die landwirtschaftlichen Areale wären zum Beispiel die Anpflanzung von Hecken oder die Entwicklung von Feucht- und Nasswiesen. Bei den forstwirtschaftlichen Flächen geht es vornehmlich um den Umbau der Nadelwälder in stabile Laubwälder. Eine unmittelbar einsetzbare Ausgleichsfläche stellt schon jetzt die Streuobstwiese in der Nähe der Weiler Straße dar. Von ihren 1,1 Hektar wurden allerdings bereits 0,7 Hektar für Ausgleichsmaßnahmen eingesetzt - zumeist handelte es sich um Flächen in einer Größenordnung zwischen 300 und 1600 Quadratmetern.

Laut Amtsleiter Christian Richter veräußert die Gemeinde Ökopunkte zu Preisen von rund 66 Cent für den Quadratmeter bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Das Wert des Waldstücks in der Nähe der Altoquelle liegt demnach bei rund 4000 Euro.

Da Altomünster über ein gut gefülltes Ökokonto verfügt, konnte die Gemeinde der Bahn Ausgleichsflächen für den anstehenden Linie-A-Ausbau anbieten - und würde damit sogar noch Geld verdienen. Allerdings haben sich deren Manager noch nicht wieder gerührt: Sie verhandeln zurzeit mit den Grundstücksbesitzern entlang der Bahnstrecke, berichtete Bürgermeister Konrad Wagner. (kra)

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