Beschluss des Gemeinderats

Gemeinde Petershausen baut Jugendarbeit aus

Petershausen - Die Gemeinde Petershausen baut die Jugendarbeit aus. Weiter beschloss das Gremium, dass die für 2016 geplanten Mittel für die Spielplatzsanierung ausschließlich in ein Projekt fließen werden.

Einstimmig sprach sich der Petershausener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, die Zahl der Wochenstunden des Zweckverbands Kinder- und Jugendarbeit um fünf zu erhöhen. Der Grund ist Mehrarbeit. Mit dem selben Beschluss legten die Gemeinderäte auch fest, dass heuer die Mittel für die Spielplatzsanierung in Petershausen auf die Grundschule konzentriert werden sollen. Ein Antrag hierfür war vom örtlichen Bund Naturschutz eingereicht worden. Bürgermeister Marcel Fath und Jugendarbeiter Olaf Schräder hoffen nun, dass sich die Petershausener Jugendlichen, die regelmäßig das Jugendzentrum besuchen, ähnlich gut zupacken, wie sie das schon beim Kinder- und Jugendplatz an der Jetzendorfer Straße und beim Obermarbacher Spielplatz getan hatten. Über das JUZ berichtete Olaf Schräder, dass derzeit 30 Jugendliche regelmäßig kämen. Nur mit dem Anteil von 22 Prozent Mädchen zeigte er sich unzufrieden. Schräder: „30 Prozent wäre gut.“ „Seit dem vergangenen Sommer kommen auch Asylbewerber“, so Schräder weiter, „es war toll zu sehen, wie unsere Jugendlichen ganz offen mit zwei Wörtern Englisch und viel Zeichensprache auf die Flüchtlinge zugingen, obwohl die viel älter als sie waren.“ Auch skeptische einheimische Jugendliche seien mit eingebunden worden. Integration so ganz nach Schräders Geschmack fand bei den Sanierungsarbeiten für den Obermarbacher Spielplatz statt, an denen sich eine ganze Reihe Asylbewerber tatkräftig beteiligten. Es entspannen sich viele Gespräche zwischen diesen und den mithelfenden einheimischen Eltern und Kindern. Ein wichtiges Element der Jugendarbeit ist nach Aussagen von Olaf Schräder die Beratung und Begleitung von Jugendlichen. 134 Beratungen während der JUZ-Öffnungszeiten und 75 gesonderte Beratungstermine fanden im vergangenen Jahr statt. Am Ferienprogramm des Zweckverbandes nahmen viele Petershausener Kinder und Jugendliche teil. Nur Markt Indersdorf hatte mehr. Am Zeltlager beteiligten sich 20 junge Petershausener. Ebenfalls in die Höhe ging im neuen JUZ die Zahl der kostenlosen Kindergeburtstage, nämlich von jeweils zwei in 2013 und 2014 auf 14 im abgelaufenen Jahr.

Reinhard-Dietmar Sponder

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