Vertrag unterzeichnet

Pfaffenhofen bekommt bald schnelles Internet

Pfaffenhofen - Alles ist unter Dach und Fach, der Vertrag ist unterschrieben: In wenigen Monaten bekommt auch die Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn schnelles Internet.

Eine hochleistungsfähige Breitbandversorgung ist besonders im ländlichen Raum eines der großen Zukunftsthemen. Das Ziel des Freistaats Bayern ist es, bis 2018 flächendeckend Hochgeschwindigkeitsnetze zu schaffen und das modernste Breitband zum Standard zu machen.

Die Firma AltoNetz aus Altomünster hat den Zuschlag für die Breitbandversorgung und den Bau des Glasfasernetzes in Pfaffenhofen erhalten. Jetzt sind alle Modalitäten geklärt: Bürgermeister Helmut Zech und der Geschäftsführer der AltoNetz GmbH, Leonhard Asam, haben den Vertrag über den Glasfaserausbau unterschrieben. Pfaffenhofen bekommt Highspeed-Internet – Hochgeschwindigkeitsinternet.

Die Details mit der Firma AltoNetz wurden mit der Unterstützung der Bundesnetzagentur und der Beratungsfirma IK-T aus Regensburg erarbeitet.

Wie Bürgermeister Helmut Zech mitteilte, war es der Gemeinde wichtig, dass die Leerrohre von Oberumbach nach Stockach und Miesberg sowie von Egenburg nach Weitenried und von Ebersried nach Bayerzell genutzt wurden. Die Leerrohre wurden vorausschauend im Zuge der Kanalisation der Außenorte bereits in den vergangenen acht Jahren eingebaut.

„Der Ausbau von schnellem Internet kann nur über eine kabelgebundene Lösung ermöglicht werden“, sagte Zech bei der Vertragsunterzeichnung. „Umso erfreulicher, dass es der Gemeinde gelungen ist, bis auf die versorgten Gebiete allen Haushalten diese Lösung jetzt anbieten zu können.“

Ein besonderer Dank gelte dem Freistaat Bayern, der für den Netzausbau eine Fördermöglichkeit in Zusammenarbeit mit der EU entwickelt hat. „Dieses Förderprogramm gibt es in anderen Bundesländern nicht“, so Helmut Zech.

Der Ausbau des Highspeedinternets muss laut Vertrag innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden. Zech: „Die Zeit läuft nun, und ich hoffe, dass möglichst viele den Anschluss beantragen, aber es ist selbstverständlich jedem selbst überlassen, ob er die neue und deutlich schnellere Option nutzen will." ws

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwierigkeiten bei Niederrother Baugebiet
Im neuen Baugebiet Eichenweg in Niederroth sollen Wohnungen für rund 100 Leute entstehen. Eigentlich ist die Planung längst fertig – doch es gibt weiterhin Probleme mit …
Schwierigkeiten bei Niederrother Baugebiet
Kopfprämie ausgesetzt
Mit verschiedenen Maßnahmen wollen die Helios Amper-Kliniken AG die Zufriedenheit der Patienten erhöhen. Mitarbeiter, die neue Pflegekräfte anwerben, sollen …
Kopfprämie ausgesetzt
Wohnhaus abermals abgelehnt
Die 11. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts hat entschieden: Es wird kein neues Wohnhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Wachturm der KZ-Gedenkstätte …
Wohnhaus abermals abgelehnt
Die App „Dahoam in Dachau“
Seit September ist die App „Dahoam in Dachau“ auf dem Markt. Verantwortlich dafür ist Kirsten Hermes (38), die in Dachau den Schmuck- und Uhrenladen Non Plus Ultra …
Die App „Dahoam in Dachau“

Kommentare