An die Südseite des Gerätehauses möchte die Glonner Feuerwehr anbauen. Foto: ost

Gemeinde unterstützt Feuerwehr bei Bauplänen

Indersdorf/Glonn - Die Glonner Feuerwehr kann den geplanten Anbau am Gerätehaus in Angriff nehmen. Der Hauptausschuss der Gemeinde Markt Indersdorf stimmte dem Antrag der Floriansjünger nach Empfehlung des Bauausschusses zu.

Die Feuerwehrler wollen überwiegend mit Eigenleistung einen Anbau an der Südseite mit einer Größe von etwa 5,50 auf drei Meter bauen. Dienen soll er als Umkleide- und Aufenthaltsraum, als kleines Lager und als Schulungsraum. Die Feuerwehr will alles selbst machen und hofft nur für die Materialkosten auf einen Zuschuss der Gemeinde.

Geplant ist eine Holz-Riegel-Konstruktion mit Holzverschalung und Wärmedämmung. Gegen diese und andere Details hatte der Ausschuss keine Einwände.

Das traf allerdings nicht auf die Pläne hinsichtlich der Heizung zu. Das vorhandene Elektroheizgerät umzubauen und aufzurüsten, „das kann ich nicht mittragen“, monierte Georg Weigl von den Um(welt)denkern. Eine Elektroheizung sei immer die schlechteste Lösung. Weigl regte eine Gastherme an, jedenfalls aber eine energiesparende Heizform. Damit habe beispielsweise die Niederrother Feuerwehr gute Erfahrungen gemacht.

Dem schloss sich der Hauptausschuss einstimmig an, die Forderung wurde in den Beschluss mit aufgenommen. Demnach kann die Wehr damit rechnen, dass die Gemeinde die Materialkosten finanziert. Allerdings muss sie nun erst einmal einen ordentlichen Bauplan einreichen. Bisher liegt nur eine Skizze vor.

Die Glonner Feuerwehr rechnet mit Materialkosten von etwa 2000 Euro. Das gemeindliche Bauamt glaubt indes nicht, dass das reichen wird. Erwin Friedl hat Kosten zwischen 4000 und 6000 Euro berechnet, informierte Bürgermeister Josef Kreitmeir.

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