Bebauungsplan Kleinberghofen-Ost

Nicht die Fehler machen wie "Am Kreuzfeld"

Erdweg - Es ist ein Bebauungsplan, der den Gemeinderat Erdweg gehörig spaltet. Dennoch fasste das Gremium nach längerer Diskussion mehrheitlich den Billigungsbeschluss für das Baugebiet Kleinberghofen-Ost.

Es handelt sich um einen Bebauungsplan aus den 70er Jahren, der aber nie umgesetzt wurde. Im April schließlich fasste das Erdweger Gremium aufgrund des Antrags eines Bauträgers den Aufstellungsbeschluss für die achte Änderung des Bebauungsplans Kleinberghofen-Ost. Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum erarbeitete einen Vorschlag. Statt der bisher festgesetzten Einzel- bzw. Doppelhäuser sollen nun vier Wohnhäuser mit je sechs Wohneinheiten, 12 Doppelhaushälften und fünf Einzelhäuser entstehen. Insgesamt 41 Wohneinheiten rund um den Filserweg und der Straße „Am Pirschgang“.

Entschieden zuviel, wie Otmar Parsche in der Sitzung am Dienstagabend meinte. Der Vorsitzende der Freien Wähler Erdweg fand das Konzept einer unvermeidlichen Verdichtung grundsätzlich in Ordnung, doch forderte er, die vorhersehbare Belastung für die Anlieger auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. Die Stichstraßen, wie etwa der Pirschgang, seien zu eng. Es gebe keine Wendemöglichkeit für größere Fahrzeuge. Für die Mülltonnen forderte Parsche ausgewiesene Abstellmöglichkeiten, damit diese „nicht in der Masse auf der Straße stehen“. Außerdem seien viel zu wenig Parkplätze eingeplant. Besucher müssten auf den umliegenden Straßen stehen. Fazit: Der Antrag müsse zurückgegeben und umgearbeitet werden.

Stefan Burghart von der Wählergemeinschaft Großberghofen wies auf das Baurecht in diesem alten Bebauungsplan hin. Bürgermeister Georg Osterauer schloss sich Parsches Bedenken an. Monika Sedlatschek (FWE) wies darauf hin, wie „so etwas schief gehen kann“. Das gebiet „Am Kreuzfeld“ in Unterweikertshofen sei ein Paradebeispiel dafür.

Am Ende wurde Otmar Parsches Antrag, den Bebauungsplan zurückzustellen mehrheitlich abgelehnt, der Billigungsbeschluss mehrheitlich angenommen. Alle Bedenken werden in den späteren Satzungsbeschluss eingearbeitet. 

Sabine Schäfer

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