Gemeinderat Odelzhausen

Odelzhausen zahlt mehr Geld ans Tierheim Lechleite

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Odelzhausen - Fundtiere der Gemeinde kommen weiterhin ins Tierheim Lechleite in Friedberg. Das hat der Odelzhausener Gemeinderat beschlossen.



Die Unterbringung von Fundtieren ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinden. Die meisten Kommunen im Landkreis haben diese Aufgabe dem Dachauer Tierheim übertragen. Odelzhausen und Pfaffenhofen arbeiten dagegen mit dem Tierheim Lechleite zusammen. Der Verein gegen Tierversuche und Tierquälerei kümmert sich dort um die Unterbringung, Versorgung und tierärztliche Betreuung der Tiere. Bis Ende 2015 zahlte die Gemeinde Odelzhausen dafür 400 Euro im Jahr. Doch das reicht nicht, damit das Tierheim kostendeckend arbeiten kann. Der Verein bräuchte rund 2500 Euro im Jahr, machte er der Gemeinde bei einem Gespräch deutlich. Das entspricht etwa 0,50 Euro pro Einwohner. „Wir haben die letzten zehn Jahre problemlos zusammengearbeitet. Das Tierheim vermittelt die Tier auch gut weiter“, sagte Bürgermeister Markus Trinkl. Dass die Gemeinde künftig mehr als das Sechsfache zahlen muss, sei in diesem Fall in Ordnung. „Es ist natürlich eine satte Steigerung, aber es ist immer noch sehr günstig“, fand auch Lorenz Bradl (CSU). Die Gemeinden, die im Dachauer Tierheim ihre Fundtiere unterbringen, zahlen in der Regel zwischen 1 und 1,50 Euro pro Einwohner. Für Tierheime ist es jedoch generell sehr schwer, wirtschaftlich zu arbeiten. Das Dachauer Tierheim stand beispielsweise kurz vor der Pleite, bis eine große Spendenaktion die finanzielle Situation ein wenig erleichterte (wir haben berichtet). Die Odelzhausener Gemeinderäte waren sich deshalb weitgehend einig, das Tierheim Lechleite stärker zu unterstützen. Sie beschlossen, einen neuen Vertrag mit dem Verein gegen Tierversuche und Tierquälerei zu schließen. Künftig gibt es 2500 Euro jährlich für das Tierheim.

Claudia Schuri

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