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Machte sich immer für die Eintracht stark: Gerd Brenneisen.

Gerd Brenneisen ist im Alter von 75 Jahren gestorben

Karlsfelder Sportlerfamilie trauert um ihren Freund

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Der TSV Eintracht Karlsfeld trauert um ein besonders verdientes Mitglied. Gerd Brenneisen ist im Alter 75 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

Karlsfeld –  Bei seiner Trauerfeier am heutigen Freitag soll niemand Trauerkleidung tragen, so hatte es sich Gerd Brenneisen ausdrücklich gewünscht. Auf der Internetseite gedenkt ihm der Sportverein in einem öffentlichen Nachruf. Eintracht-Präsident Rüdiger Meyer betont in diesem: „Mit Gerd haben wir nicht nur einen aktiven Funktionär, sondern einen guten Freund verloren. Wir werden Gerd stets ein ehrendes Andenken bewahren und uns in Dankbarkeit an ihn erinnern.“

Gerd Brenneisen war 45 Jahre Mitglied des TSV Eintracht Karlsfeld. 22 Jahre lang hat er dort als Funktionär Verantwortung übernommen. Er war nicht nur verantwortlich tätig in den Abteilungen Turnen und Tennis, er war auch verantwortlich für das öffentliche Bild des Vereins. „Als Referent für Öffentlichkeitsarbeit hat Gerd durch die Erstellung einer Ordnung für Vereinsauftritt dem Verein ein einheitliches Erscheinungsbild gegeben“, heißt es in dem Nachruf.

Vor allem als Vizepräsident hat Brenneisen Verantwortung für den gesamten Verein übernommen. Es ist auch sein Verdienst, dass es bei der Eintracht heute eine Tanzsportabteilung gibt. Denn er war damals deren Mitbegründer. Zudem ging sein soziales Engagement über Vereinsgrenzen hinaus: Gerd Brenneisen vertrat als erster Integrationsbeauftragter den TSV Eintracht Karlsfeld im Arbeitskreis Asyl.

Nach den anerkennenden Worten über Brenneisens Verdienste für den Verein wird der Nachruf sehr persönlich. Rüdiger Meyer beschreibt seinen Freund mit rührenden Worten. „Wir haben Gerd stets hilfsbereit und freundlich erlebt. Tatkräftig mit anzupacken, war für ihn selbstverständlich.“ Fast alle Wogen konnten immer dank Brenneisens ausgleichender Art geglättet werden.

Er hinterlässt seine Frau, seine beiden Söhne und seine beiden Enkelkinder.

Eine Abschiedsfeier,

wie es in der Todesanzeige heißt, findet am heutigen Freitag um 9 Uhr in der Kapelle des Karlsfelder Friedhofs statt. Von Beileidsbekundungen ist Abstand zu nehmen.

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