GfA-Anbindung: Was machbar ist, führt durchs Schutzgebiet

Dachau/Olching - Eine direkte Anbindung der Müllverbrennungsanlage GfA an die B 471 wird aufwändig und teuer - falls sie überhaupt gebaut werden darf. Sieben Varianten wurden dem Olchinger Ortsentwicklungsausschuss vorgestellt.

Sieben verschiedene Trassen hat Christian Wimmer vom Germeringer Ingenieurbüro Dippold und Gerold geprüft. Sein Fazit: Vier davon sind nicht realisierbar oder nicht zielführend. Weil der Verkehr nur verlagert wird, weil nur der Lieferverkehr aus dem Dachauer Landkreis die Route annähme, weil die Autobahdirektion kategorisch nein sagt oder um die Verkehrssicherheit fürchtet.

Wimmer hielt letztlich nur drei Varianten für machbar. Alle führen durch das schützenswerte FFH-/Natura-2000- Gebiet in den Amperauen und stoßen auf GADA-Höhe auf die B 471. Er betonte, dass ein Eingriff in das Naturschutzgebiet nur zulässig sei, wenn es keine zumutbaren Alternativen gebe. Das müsse die Stadt bei einer naturschutzfachlichen Prüfung belegen. In Wimmers Studie gibt es keine. (dn)

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