Gefeiert wird mit der Familie: Gräfin Anna Maria von Soden-Fraunhofen mit den Urenkelkindern (von links) Nathalie, Jakob, Sophia, Nikolai, Franziska, Philipp und Erdwegs Bürgermeister Michael Reindl. foto: kn

Die Gräfin vom Petersberg wird 96

Erdweg - Anna Maria Gräfin von Soden-Fraunhofen hat ihren 96. Geburtstag gefeiert - im Familienkreis. Sie ist die drittälteste Bürgerin der Gemeinde Erdweg.

Die Gräfin gilt als große Förderin und Gönnerin des Petersberges. Mit ihrer Stiftung und der Schenkung eines Grundstückes zur Gründung und Errichtung der Landvolkshochschule im Jahre 1953 hat sie mit ihrem bereits verstorbenen Mann Dietrich Graf von Soden-Fraunhofen wesentlich zur Entwicklung der weit über die Grenzen des Landkreises Dachau und des Erzbistums München-Freising hinaus bekannten Bildungsstätte am Petersberg beigetragen.

Erdwegs Bürgermeister Michael Reindl, der einen Blumenstrauß überbrachte, zeigte sich sehr erfreut über die tiefe Verwurzelung der Gräfin mit ihrer Heimatgemeinde. Seit 1943 hat Anna Maria von Soden-Fraunhofen ihren Erstwohnsitz in Erdweg, obwohl sie ihren Lebensabend bereits seit 1996 im Caritas- Alten- und Pflegegeheim St. Josef in Karlsfeld verbringt. Von dort aus widmete sie sich mit außerordentlichem Engagement ihrer besonderen Leidenschaft, der Ahnenforschung und der Erstellung einer Familienchronik. Inzwischen hat sie das Werk vollendet: Die Chronik wurde vor einigen Jahren gedruckt.

Gräfin von Soden-Fraunhofen, inzwischen sechsfache Großmutter und achtfache Urgroßmutter, wurde im niederbayerischen Arnstorf geboren. Dort wuchs sie zusammen mit elf Geschwistern auf. 1941 heiratete sie Dietrich Graf von Soden-Fraunhofen, mit dem sie ab 1943 im damaligen Gut Petersberg lebte. Aus der Ehe gingen ein Sohn und vier Töchter hervor. 1955 verschlug es die Gräfin aus beruflichen Gründen nach Stuttgart, wo sie bis 1984 wohnte.

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