Spatenstich mit Bagger im Hintergrund
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Offizieller Spatenstich: Bauleiter Konrad Tröstl, Gemeinderätin Veronika Horzella, Oberbauleiter Lautner, Gemeinderätin Christine Meckel, Architekt Stefan Arlt, Anja Flory vom Kommunalunternehmen, Bürgermeister Peter Felbermeier, Peter Haslbeck vom Kommunalunternehmen und Architekt Ferdinand Krissmayer (v.l.).

Startschuss für Großprojekt am Grundfeld – Zwölf Wohnungen für Baulandmodell

Haimhausen baut 42 Wohnungen

42 Wohnungen werden beim Bauprojekt am Grundfeld in Haimhausen entstehen. Jetzt gab‘s den Spatenstich.

Haimhausen – Der erste Spatenstich für die Wohnanlage am Grundfeld fand etwas verspätet statt. Schon seit Ende August laufen die Bauarbeiten für die Wohnanlage in Haimhausen. Am Grundfeld entstehen 42 Wohnungen mit 60 Tiefgaragenplätzen.

Es wird Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen zwischen 51 und 98 Quadratmetern geben. 30 Wohnungen werden vermietet, zwölf sollen im Rahmen eines Baulandmodells verkauft werden. Bauherrin ist die Gemeinde Haimhausen.

Die Baukosten werden sich auf rund 12 Millionen Euro belaufen. Dazu kommen Nebenkosten von 3 Millionen Euro und Grunderwerbskosten von ebenfalls rund 3 Millionen Euro. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 24 Monate. Das Grundstück hat eine Größe von 3850 Quadratmetern. Es werden drei Häuser samt Keller mit einem umbauten Raum von circa 17 500 Kubikmetern errichtet.   

Bürgermeister Peter Felbermeier lobte beim Spatenstich die gute Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro GHK aus Dachau sowie den weiteren beteiligten Planern. Der Spatenstich fand corona-bedingt im kleinen Rahmen statt. „Dafür soll das Richtfest größer stattfinden“, versprach der Gemeindechef. „Dabei können auch schon die Rohbauten besichtigt werden und Leute, die am Kauf einer Wohnung Interesse haben, sich informieren.“

Eigentlich sollte als Bauherr das Kommunalunternehmen Haimhausen auftreten. Staatliche Förderungen gibt es jedoch nur, wenn die Gemeinde als Bauherrin fungiert. Eine bereits europaweit durchgeführte Ausschreibung durch das Kommunalunternehmen war obsolet, die Gemeinde musste nun als Bauherrin nochmals ausschreiben. Dem Ganzen sei eine Fehlinformation eines Vertreters der Regierung von Oberbayern vorausgegangen, so Felbermeier. Im Ergebnis bliebe allerdings alles gleich. Die Förderung beläuft sich auf gut 6 Millionen Euro.

„Wir sind bemüht, dass wir bei einem Mietpreis von 10 Euro pro Quadratmeter landen“, sagte der Bürgermeister. „Das ist für Haimhausen ein verhältnismäßig niedriger Preis, da hier jetzt schon Mieten von 16 bis 17 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.“

Auch im öffentlichen Dienst herrscht ein Mangel an Mitarbeitern. Dies gilt auch für die Gemeinde Haimhausen. „Viele Bewerbungen werden aber nur dann aufrechterhalten, wenn eine entsprechende Wohnung bereitgestellt werden kann“, sagte Felbemeier. „Mit den entstehenden Wohnungen könnte das Problem gelöst werden.“ Die allgemeine Wohnraumnot werde mit dieser Maßnahme nicht gelöst, aber zumindest gelindert.

Abschließend wünschte sich Felbermeier, „dass das Bauvorhaben unfallfrei über die Bühne geht“. Vor einem mächtigen Bagger nahmen Felbermeier und seine Gäste die Spaten in die Hand.

khr

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