Marktszene mit Erdbeeren und drei Händen
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Frische Waren: Zwei Gemeinderätinnen wollen feststellen, ob es in Haimhausen wieder einen Wochenmarkt geben könnte.

Haimhausen bekommt vielleicht wieder einen Wochenmarkt

Ein kleiner Supermarkt in Haimhausen könnte schließen. Da könnte ein Wochenmarkt ein kleiner Ersatz sein.

Haimhausen – In Haimhausen steht die Schließung des kleinen Supermarktes im Ort im Raum. Das würde für viele Menschen eine schmerzliche Lücke hinterlassen.

Ein kleiner Ersatz könnte ein Wochenmarkt sein, den Sabrina Spallek und Christina Meckel im Gemeinderat schon einmal vorstellten. Die beiden Gemeinderätinnen verteilten im Gremium dazu einen kurzen Fragebogen mit drei Fragen. Bürger werden gefragt, ob sie an so einem Markt Interesse haben, welche Waren sie besonders interessant fänden und ob sie selbst gerne mitmachen würden, egal ob als Händler oder Helfer.

Mit den Zetteln wollen die beiden Damen nun genauere Informationen sammeln für die Potenziale. „Natürlich kann ein Markt die Schließung des Nahkauf nicht ersetzen“, sagte Christina Meckel, aber sie sieht in so einer Einrichtung eine große Chance für viele Haimhausener. Man habe in der Gemeinde viele regionale Erzeuger, denen man mit einem Wochenmarkt eine Absatzplattform anbieten kann.

In Haimhausen würde dies quasi ein Neustart bedeuten, denn von 1990 bis 1998 gab es schon einmal einen Wochenmarkt in der Gemeinde. Das verstärkte dann auch Bürgermeister Peter Felbermeier in der letzten Gemeinderatssitzung, der die Gemeinde als Ausrichter des Marktes in Aussicht stellt: „Wir wollen die Dorfläden mitnehmen und denen keine Konkurrenz machen. Beim Wochenmarkt werden definitiv keine Nudeln aus einem anderen Landkreis verkauft, wenn die auch hier bei uns produziert werden.“ Christina Meckel hat zudem Kontakt zum Sulzemooser Bürgermeister Johannes Kneidl aufgenommen und sich Informationen über den dortigen Marktstart geholt.

Sabrina Spallek sagte auch, dass man sich aktuell zwei Standorte für den Markt vorstellen könne. Der eine ist der Kiesparkplatz in der Nähe der Schule, der andere wäre der zentral gelegene Parkplatz des Rathauses. Parallel zu der Befragung der Menschen nach dem Bedarf und den Wünschen werde man nun diese Optionen prüfen. Mit einem Augenzwinkern verriet sie, dass es schon das Motto für einen Markt gibt: „Fette Beute…“

Nico Bauer

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