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Der neue Vorstand: zweite Vorsitzende Gertrud Friedrich-Groll, Kassier Günther Groll, Vorsitzende Christina Meckel und Schriftführer Norbert Riedel (v.l.).

Überparteiliche Wählergemeinschaft Haimhausen

Christina Meckel an der ÜWG-Spitze

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Christina Meckel ist neue Vorsitzende der Überparteilichen Wählergemeinschaft Haimhausen. Marc Rohnstein kandidierte nicht mehr.

Haimhausen – Die Überparteiliche Wählergemeinschaft Haimhausen (ÜWG) hat eine neue Führung: Bei der Jahresversammlung wurde Christina Meckel (37) zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst Marc Rohnstein ab, der aus beruflichen Gründen nach zwei Jahren nicht mehr für das Amt kandidiert hatte.

Vor seinem Rücktritt gab er den Mitgliedern aber noch einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Besonders stolz ist die ÜWG auf die Unterschriftensammlung für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung. „Wir haben in der Gemeinde bis zum Februar 455 Unterschriften zusammen gebracht“, erklärte Rohnstein.

Nicht ganz so zufrieden ist die ÜWG dagegen mit der Parksituation am S-Bahnhof Lohhof. Weil der Parkplatz dort barrierefrei ausgebaut wird, ist er seit Februar gesperrt. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) habe sich die ÜWG um eine Ausweichmöglichkeit bemüht, so Rohnstein: „Aber leider sind alle Grundstücke in Privateigentum und können dafür nicht genutzt werden.“ Er hoffe, dass im Laufe des Frühjahrs die Arbeiten am bestehenden Parkplatz abgeschlossen sind, so Rohnstein.

Ansonsten hatte die ÜWG vergangenes Jahr bei einer außerordentlichen Klausurtagung beschlossen, sich in ihrem Programm auf die Punkte Verkehr und Gemeindeentwicklung zu konzentrieren. „Und wir bleiben weiterhin bei einem klaren Nein zum Bau einer dritten Startbahn“, sagte Rohnstein.

Er stimmte die Mitglieder außerdem bereits auf den Wahlkampf für die Kommunalwahl im Jahr 2020 ein: „2019 wird ein richtungsweisendes Jahr!“ Sicher ist bereits, dass die ÜWG keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen, sondern Bürgermeister Peter Felbermeier unterstützen wird. Das genaue Wahlprogramm und die Kandidaten für die Gemeinderatswahl stehen noch nicht fest. Zurzeit sitzen mit Angelika Goldfuß und Theodor Thönnißen zwei ÜWG-Mitglieder im Gemeinderat.

Christina Meckel plant ebenfalls, bei den nächsten Wahlen für das Gremium zu kandidieren. Ihr Mann ist in Haimhausen aufgewachsen, sie selbst lebt seit 2012 dort. Meckel ist Mutter zweier Kinder im Alter von fünf und zwei Jahren, dementsprechend möchte sie sich besonders für Familien einsetzen. „Wir bräuchten zum Beispiel mehr Spielplatzangebote für Kleinkinder“, sagt sie. „Und auch eine bezahlbare Kinderbetreuung ist mir sehr wichtig.“ Zugleich dürfe man aber auch die Senioren und Pflegebedürftige nicht vergessen.

Ein weiteres Anliegen ist Meckel die Verbesserung der Verkehrssituation. „Haimhausen ist ein Nadelöhr“, sagt sie. „Kurzfristig wird das Problem aber nicht zu lösen sein.“ Sie setzt deshalb auf schneller zu realisierende kleinere Maßnahmen: „Auch kleine Dingen wie der Ausbau von Gehwegen oder weitere Zebrastreifen können das Leben schon erleichtern.“

Meckel spricht sich außerdem deutlich für den Bau eines Supermarktes am Kramer Kreuz aus – ein Thema, über das die Haimhauser bei einem Bürgerentscheid selbst abstimmen können. Meckel: „Ohne den Supermarkt sehe ich die Gefahr, dass Haimhausen zu einer Schlafstadt wird.“ 

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