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Der nächste Schritt: Peter Felbermeier (links) und Peter Reisinger bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Jetzt sind die Außengebiete dran

Schnelles Internet: Haimhausen setzt Glasfaserausbau fort

Die Gemeinde Haimhausen tut den nächsten Schritt gegen die weißen Flecken: Auch in den Außengebieten gibt es bald schnelles Internet.

Haimhausen – Die Gemeinde Haimhausen hat den nächsten Schritt zum flächendeckenden Glasfasernetz getan. Bürgermeister Peter Felbermeier und Peter Reisinger von Deutsche Glasfaser haben die Kooperationsvereinbarung für den geförderten Glasfaserausbau auch in den Außengebieten der Gemeinde unterzeichnet. Der Ausbau im Hauptort Haimhausen und Ottershausen ist bereits abgeschlossen.

Flüssiges TV-Streaming in höchster Auflösung, Surfen mit Lichtgeschwindigkeit, stabile Videokonferenzen im Homeoffice – der Anschluss an ein Glasfasernetz ist entscheidend für die Attraktivität von Gemeinden als Wohn- und Heimatort. Auch für Unternehmen ist der Breitbandanschluss ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Alte Kupferanschlüsse stoßen hier an ihre Leistungsgrenzen.

Rund 2000 Haushalte im Ortskern wurden 2017 befragt, ob sie einen Glasfaseranschluss wünschen. 40 Prozent davon mussten einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen, um den privatwirtschaftlichen Netzausbau möglich zu machen. Anwohner, die sich für einen Vertrag entscheiden, bekommen ihren Glasfaseranschluss kostenlos ins Haus verlegt. „Mit etwa einer halben Millionen Euro Fördermitteln sollen nun auch die abgelegenen Haushalte, die nicht wirtschaftlich angeschlossen werden können, ans Netz gebracht werden,“ so Bernard Peterander, Projektmanager von Deutsche Glasfaser.

Rund 200 Haushalte in den Randgebieten der Gemeinde sind betroffen. Diese Haushalte im Fördergebiet werden gesondert von Deutsche Glasfaser über die nächsten Schritte informiert. Auch sie erhalten bei Abschluss eines Vertrages den Hausanschluss kostenfrei und sparen sich somit die Baukosten von mindestens 750 Euro, versichert Deutsche Glasfaser.

„Unser Ziel ist es, den Bürgern und Gewerbetreibenden ein leistungsstarkes und zukunftssicheres Glasfasernetz bis ins Gebäude zu ermöglichen. Ich bin sehr froh, dass wir die weißen Flecken im Gemeindegebiet beseitigen können,“ sagt Bürgermeister Peter Felbermeier.  

dn

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