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Freuten sich über das Fest: Claudia Kops, Monika Haniel und Peter Felbermeier (von links).

An drei Tagen gab es ein buntes Programm für Jung und Alt

Neuer Besucherrekord beim Haimhauser Brauereifest

Zum achten Mal fand am Wochenende das Brauereifest in Haimhausen statt. „Es war das beste aller Zeiten“, befand Brauerei-Chefin und Organisatorin Monika Haniel. Rund 6.000 Besucher kamen in drei Tagen und genossen bei herrlichem Wetter Geselligkeit und kulinarische Schmankerl im Biergarten.

Haimhausen – „So viele Besucher hatten wir noch nie“, freute sich Monika Haniel. „Wir haben 200 Biergarten-Garnituren aufgestellt, die immer gut belegt waren. Und die zwei abendlichen Musik-Konzerte waren ein Publikumsmagnet. Die Halle war zum ersten Mal komplett voll!“ Am Freitag heizte die Band „Silvertown“ den Haimhausern ein, am Samstag folgte „Just Duty Free“, die auch Besucher aus den Nachbargemeinden anzogen.

Jedenfalls wurde der Shuttle-Service zum S-Bahnhof in Lohhof bestens angenommen. Bürgermeister Peter Felbermeier war darüber genauso glücklich wie über die drei Schläge, die er tags zuvor fürs Anzapfen benötigt hatte.

Los ging die Sause am Freitag mit einem Kinderprogramm und vier großen Hüpfburgen, die den Kleinen jede Menge abwechslungsreichen Spaß boten, während sich die Eltern kulinarisch verwöhnten. An allen Tagen gab es Steckerlfisch von den Fischerfreunden, insgesamt wurden fast 500 Makrelen gegrillt. Neben dem Kinderprogramm war am Samstag ein sehr gut besuchter Seniorennachmittag geboten. Alle Haimhauser über 65 Jahre bekamen eine Mahlzeit nach Wahl und ein Getränk. Am Sonntag fand dann nachmittags noch ein Flohmarkt für private Anbieter von Altwaren statt, bevor um 17 Uhr das Haimhauser Brauereifest langsam ausklang.

Brauerei-Chefin Haniel war auch besonders von den beiden Abend-Konzerten begeistert: „Das war rundum ein tolles Fest. Ich bin sehr zufrieden, vor allem weil wir auch viele Gäste von weiter her hatten.“ Bürgermeister Felbermeier konnte sich dem nur anschließen: „Das war sensationell! Das Brauereifest hat sich zu einem echten Besuchermagnet entwickelt und der Shuttle-Service wird hervorragend angenommen. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr!“

Das Brauereifest auf dem Brauereigelände gibt es seit 2011. Vorher gab es ein Volksfest in Haimhausen auf der Wiese. Doch mit der Zeit blieben die Schausteller aus und am Ende blieb nur noch das Bierzelt übrig. Das machte einen etwas öden Eindruck und so reifte die Idee des Brauereifests.

Die Organisation dafür ist keine einfache Sache: Die Buchung der Bands beginnt bereits im Herbst, wie Monika Haniel erklärt. „Drei Wochen vor dem Start verwende ich die Hälfte meiner Arbeitszeit für das Fest. Und der Umbau des Geländes dauert auch eineinhalb Wochen.“ Dafür habe man dann eine perfekte Halle für die Konzerte.

Möglich ist das Brauereifest aber nur, weil so viele Freunde von Haniel und Helfer aus den Vereinen und der Gemeinde mit anpacken. „Mit meinen acht Mitarbeitern in der Brauerei wäre das nicht zu stemmen“, sagt die stolze Chefin. Und ergänzt: „Natürlich unterstützt mich auch mein Mann.“ Für eine relativ kleine Brauerei mit einem Ausstoß von 4000 Hektolitern sei so ein Fest wirklich eine große Sache und alle freuten sich schon auf das nächste. Gottfried Möckl

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