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Einen Rechen, um Steine aus dem Weg räumen zu können, gab es für Bürgermeister Peter Felbermeier von Bernhard Seidenath (l.) und Claudia Kops (r.). Bürgermeistergattin Gertraud erhielt einen Blumenstrauß. 

CSU Haimhausen nominiert Amtsinhaber wieder zum Bürgermeisterkandidaten

Felbermeier will Rathauschef bleiben

Peter Felbermeier will Bürgermeister der Gemeinde Haimhausen bleiben. Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes zur Kommunalwahl im März 2020 wurde der Amtsinhaber einstimmig zum Kandidaten gekürt.

Haimhausen –  Der 51-jährige Peter Felbermeier ist seit 2008 Bürgermeister. Er möchte seine Arbeit bis ins Jahr 2026 fortsetzen. Allerdings hat er bereits eine Gegenkandidatin: Sabrina Spallek von Bündnis 90/Die Grünen.

46 stimmberechtigte Mitglieder waren in die Kulturkneipe gekommen. Die CSU-Ortsvorsitzende Claudia Kops erinnerte an die Wahlen in den vergangenen Jahren, die den Ortsverband bis an seine Grenzen belastet hätten: die Bundestagswahl 2017, die Landtagswahl 2018 und die Europawahl 2019. „Unser Blick richtet sich jetzt auf die Kommunalwahl 2020. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.“ Mit Peter Felbermeier und den CSU-Gemeinderäten solle die Arbeit getreu dem Motto „Näher am Menschen“ auch in der kommenden Wahlperiode fortgesetzt werden.

Wahlleiter Bernhard Seidenath, CSU-Kreisvorsitzender, Landtagsabgeordneter und Haimhauser Gemeinderat, bat offiziell um Vorschläge für den Bürgermeisterkandidaten. Claudia Kops schlug Felbermeier vor. „Unser Bürgermeister hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er jederzeit das Ohr nah am Bürger hat. Trotz eines vollen Terminkalenders nimmt er sich ausreichend Zeit für jeden. Er kann auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken“, sagte Kops. Felbermeier habe die Gemeinde „vorangebracht, weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet“. Mit dem Gemeinderat habe er „kreativ, fortschrittlich, partnerschaftlich und konstruktiv zusammengearbeitet“.

Auch Bürgermeister Peter Felbermeier bezeichnete in seiner Ansprache die Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates als sehr gut. Es habe viele einstimmige Beschlüsse gegeben. In seiner Amtszeit seien viele Projekte durchgezogen worden. Als bestes Beispiel nannte er das nun fertiggestellte Mehrzweckhaus, dessen Bau ein Meilenstein in der Geschichte von Haimhausen sei. „Die ärztliche Versorgung ist damit für die nächsten 30 Jahre gesichert“, sagte Felbermeier. Auch der Bau der Dreifachturnhalle mit Mensa sei ein besonders wichtiges Projekt gewesen.

Herausforderungen für die Zukunft seien unter anderem die Digitalisierung, die Lösung der Verkehrsproblematik und die Kurzzeitpflege. Auch die Feuerwehr am Ort müsse zukunftsfähig ausgestattet werden. Felbermeier: „Ich will mich weiterhin um die Sorgen und Nöte der Bürger kümmern und die nächsten sechs Jahre Verantwortung übernehmen.“

Um den Weg für eine erfolgreiche Arbeit freimachen zu können, überreichten ihm Wahlleiter Bernhard Seidenath und die CSU-Ortsvorsitzende Claudia Kops symbolisch einen Rechen. Bürgermeistergattin Gertraud bekam einen Blumenstrauß.

Klaus Rabl

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