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Scheckübergabe: Irene Zotz (r.), Peter Felbermeier (2.v.l.) und Claudia Kops übergaben Ernst Ewald den Scheck für die Bürgerstiftung. 

Spenden für selbst genähte Masken

Tausende Stiche für einen guten Zweck: Gemeinde Haimhausen sammelte 7500 Euro für die Bürgerstiftung

Die Gemeinde hatte die Bürger bei der Ausgabe der selbst genähten Behelfsmasken um eine Spende für die Bürgerstiftung gebeten. Dabei kam die stolze Summe von 7500 Euro zusammen!

Mit dem Geld werden nun zum einen bedürftige Bürger unterstützt. Und „wir wollten damit ein Zeichen setzen, um die Arbeit der Frauen anzuerkennen und wertzuschätzen“, so Bürgermeister Peter Felbermeier. Er danke daher dem „fleißigen Nähteam für dieses großartige ehrenamtliche Engagement, spontane Bereitschaft und ihre Unterstützung. Das Nähteam mit ihrer Koordinatorin Irene Zotz hat Unglaubliches geleistet!“

Die Gemeinde hatte die Masken, deren Produktion mittlerweile zurückgefahren wurde, an die Bürger ausgegeben und zu der Spendenaktion für die Bürgerstiftung aufgerufen. „Jeder sollte das geben, was ihm diese wert ist“, so Felbermeier. In nur acht Wochen wurden durch diese Kampagne 7500 Euro für die Stiftung generiert.

Auch Ernst Ewald, Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Haimhausen, ist der Meinung: „Der selbst genähte Mund-Nasenschutz war eine tolle Aktion!“ Nur wenn man gemeinsam an einen Strang ziehe, könne man immer etwas Gutes bewirken.

Vor knapp zehn Jahren wurde die Bürgerstiftung Haimhausen ins Leben gerufen. Felbermeier wie auch Ewald sind stolz auf die Spendenbereitschaft der Haimhauser und der Meinung, „die Stiftung ist auch in Zukunft für unseren Ort unverzichtbar“!

Felbermeiers Idee, für den Ort Mund- und Nasenschutz zu nähen, war im März auf große Resonanz gestoßen. Die Gemeinde übernahm die Kosten für die Nähutensilien. Zunächst wurden die Behelfsmasken an Senioren, Mitglieder der Risikogruppe sowie an Pflegedienst, Arztpraxis und an die Einsatzkräfte der Feuerwehr verteilt. Als die Landesregierung angekündigt hatte, eine Maskenpflicht einzuführen, waren die Masken gefragt wie nie. Zahlreiche Damen ergänzten das Nähteam. In den vergangenen Wochen nähten die fleißigen Maskenschneiderinnen rund 6500 Masken, 4500 Stück wurden ausgegeben. Die Ausgabe an der Amperresidenz wurde nun eingestellt, und die übrigen Masken werden eingelagert.

Die Gemeinde, betont der Bürgermeister, dankt den Banken, der Bäckerei Polz, den Betreibern der Tankstelle, des Dorfladens/Post und des Schuhgeschäfts Westermaier. Sie alle hätten die Masken ausgelegt und die Aktion unterstützt. „Die Haimhauser haben bewiesen, dass das Ehrenamt am Ort einen hohen Stellenwert hat, und dass man in Krisenzeiten zusammenhält“, so Felbermeier. dn

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