+
Die Gemeinde Haimhausen hat nun auch eine schicke, lichtdurchflutete Dreifach-Sporthalle.

Erweiterte Sporthalle

Ein Quantensprung für Haimhausen

  • vonNico Bauer
    schließen

Die erweiterte Sporthalle mit Mensa und etlichen Nebenräumen wird ein Quantensprung für ganz Haimhausen. Das ist schon jetzt in der finalen Bauphase deutlich zu sehen, auch wenn sich das Leben und die Fröhlichkeit erst nach Corona so richtig entfalten können. Die ersten Nutzer der generalsanierten und erweiterten Sporthalle sind schon einmal voll des Lobes.

Die erweiterte Sporthalle mit Mensa und etlichen Nebenräumen wird ein Quantensprung für ganz Haimhausen. Das ist schon jetzt in der finalen Bauphase deutlich zu sehen, auch wenn sich das Leben und die Fröhlichkeit erst nach Corona so richtig entfalten können. Die ersten Nutzer der generalsanierten und erweiterten Sporthalle sind schon einmal voll des Lobes.

Die Sanierung mit Erweiterung der Sporthalle ist kein einfaches Konstrukt, denn der Sportverein und die Gemeinde bildeten eine Baugemeinschaft, die aus einer Zweifach- nun eine Dreifachsporthalle machten. Die Gemeinde erneuerte den Bestand, und der breit aufgestellte SV Haimhausen war Bauherr des dritten Hallenteils, so dass man auch Zuschüsse bekommt.

„Einfach war das nicht“, sagt Bürgermeister Peter Felbermeier. Aber sein stolzer Blick von dem Tribünengeländer auf den Sportbereich sagt, dass sich alles gelohnt hat. Von der bisherigen Sporthalle blieb eigentlich nur das Gerippe stehen, und man muss auch ganz genau hinsehen, um den nur durch Details erkennbaren Übergang zwischen Bestand und Erweiterung zu finden. In memoriam wurde an einem Abgang von den Tribünen und Umkleiden zur Halle eine alte Backsteinwand gelassen.   

Die Erweiterung bedeutet, dass die Fußballer des SV Haimhausen nun auch Hallenturniere austragen können, auch wenn es keine Vorrichtungen für eine Rundum-Bande gibt. Eine Innovation der Sporthalle ist im Neubauteil die Boulderwand, die im Schulsport schon intensiv getestet und für gut befunden wurde. „Für die Wand haben wir schon viele Lobeshymnen bekommen“, sagt Bürgermeister Felbermeier.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudeteils gibt es einen gut 100 Quadratmeter großen Allzweckraum, der durch seine zwei Spiegelwände noch viel größer wirkt. Von Gymnastik bis Judo gibt es hier viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten.

Auch dieser Sportbereich ist ein Quantensprung für den Ort. Zusammen mit den modernen Umkleidebereichen, in denen jede Kabine eine Farbe hat, ergibt sich ein stimmiges Bild.

Die Probleme liegen noch in den Details, wie etwa schiefe oder beschädigte Fliesen, bei denen die Gemeinde reklamieren und Nachbesserungen fordern wird, bei den beauftragten Firmen.

Die neue Sporthalle mit Mensa beinhaltet aber auch zwei schallisolierte Räume, in denen die vier Chöre des Ortes oder die Blasmusik üben können. Bislang waren die Kultur-Gruppen quer über den Ort verteilt und bekommen angesichts ihres hohen Niveaus nun die Proberäume, die sie verdient haben.

Dort und im Turnraum wird auch die Volkshochschule neue Möglichkeiten bekommen. „Für Haimhausen ist das ein Quantensprung“, betont Felbermeier.

Ein weiterer wesentlicher Teil des Ensembles ist die Mensa, die zusammen mit der dazugehörigen Küche noch die größte Baustelle bildet. In dem hellen Foyer und künftig an Sommertagen auch draußen haben rund 110 Gäste Platz. Die Gemeinde rechnet damit, dass schon 2021 rund 500 Essen am Tag in der Mensa zubereitet werden. Beim künftigen Küchenpersonal freut sich Felbermeier auf „einen sozialen Anstrich“, weil der in Haimhausen sitzende Zweckverband Jugend als Betreiber fungiert.

Die Gemeinde hat die Hand auf dem Projekt, und durch das gebildete Konstrukt können auch bewusst regionale Lebensmittel verwendet und die Jugendlichen gesund ernährt werden. Rund sieben Millionen Euro investiert die Gemeinde in das Projekt, das nun auf die Zielgerade einbiegt. In vielen Bereichen bekommen Schule, Mittagsbetreuung und auch die Möglichkeiten der Vereine ein neues Niveau. Das werden die Haimhausener aber erst so richtig genießen können, wenn man nach der Corona-Pandemie wieder zur Normalität zurückkehren kann.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare