Jugendliche, die sich freuen
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Die Freude war groß bei der Abschlussklasse der Mittelschule Haimhausen. Mit ihnen freuten sich Klassenlehrerin Susanne Ley (vorne Mitte) und Rektorin Cornelia Stock (oben Mitte).

Quali in der Tasche

„Träumen Sie groß!“ - Mittelschule Haimhausen verabschiedet 20 Absolventen

  • Leyla Yildiz
    VonLeyla Yildiz
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20 Absolventen der Mittelschule Haimhausen haben es geschafft: Sie haben ihren Quali in der Tasche.

Haimhausen – Es war ihnen anzusehen, Glück und Erleichterung stand ihnen gleichermaßen in den Gesichtern: 20 Schüler der Mittelschule Haimhausen konnten endlich ihren qualifizierenden Mittelschulabschluss in den Händen halten. Zusammen mit ihren Eltern, der Schulgemeinschaft, der Rektorin Cornelia Stock und einigen Ehrengästen wurde dies gebührend bei der Abschlussfeier gefeiert.

Die Corona-Pandemie hat den Absolventen in ihrem letzten Jahr an der Schule einiges abverlangt. Doch gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Susanne Ley meisterten die Schüler diese Hürde. Cornelia Stock verglich ihren Schulabschluss mit dem Erreichen eines Gipfels. „Es ist ein Abschnitt, der von hoher Erinnerung sein wird“, sagte die Schulleiterin. Danach werde für die ehemaligen Schüler das Lernen jedoch weitergehen. „Euch stehen so viele Möglichkeiten offen.“

Am Erfolg der 20 Jugendlichen waren ihren Worten nach einige andere beteiligt: die Lehrer und Eltern. „Sie haben ein gemeinsames Ziel erfolgreich erreicht“, sagte Stock.

Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier sagte, dass die Klasse aufgrund der Corona-Krise Geschichte geschrieben habe – wenn auch unfreiwillig. „Ganz gleich, was Sie erreichen wollen –träumen Sie groß und arbeiten Sie hart“, sagte Felbermeier. „Mit dem Quali haben Sie ein Ticket in die Freiheit gelöst.“

Klassenlehrerin Susanne Ley: „Dieser Haufen ist was Besonderes, jeder Einzelne von ihnen“

Die Elternbeiratsvorsitzende Nicole Armin wünschte den Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg, ehe Klassenlehrerin Susanne Ley noch ihre Schüler schweren Herzens verabschiedete. Eigentlich hatte sie sich eine Rede geschrieben, doch als sie am Rednerpult stand, sprudelte es aus ihr heraus. „Manchmal habe ich gar nicht gewusst, was in den Köpfen vorgeht“, sagte sie und schmunzelte. „Aber dieser Haufen ist was Besonderes, jeder Einzelne von ihnen.“

Antonio De Vita dankte ihr und den anderen Lehrer im Namen der Absolventen. Die Schüler übergaben ihnen gemeinsam kleine Präsente. Im Gegenzug bekamen sie mit den Zeugnissen eine Geschenketüte. In den Mappen mit den Zeugnissen lag zudem ein Sommerpass, den der Freistaat Bayern spendiert hatte. Damit können die Jugendlichen unter anderem auf den bayerischen Seen kostenlos mit den Schiffen fahren.

Für die fünf Schulbesten gab es zusätzlich Geldpräsente von der Gemeinde. Veronika Schmid (Schnitt von 1,4) bekam 100 Euro, Felix Wurmseher (1,7) erhielt 75 Euro und Luca Liebing, Frederik Jörgensen sowie Finn Macherey (alle 1,8) jeweils 50 Euro.

Ein gemeinsamer Sektempfang, der sonst immer Tradition bei der Verabschiedung ist, konnte aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht stattfinden. Trotzdem war die Stimmung ausgelassen, die Jugendlichen gingen beschwingt aus ihrer alten Schule – in einen neuen Lebensabschnitt.

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