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Ein sogenannter Tropfen soll den Abbiegeverkehr im Kreuzungsbereich weiter ordnen.

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Umbauarbeiten an der B13 in Haimhausen gehen zügig voran

  • Claudia Schuri
    VonClaudia Schuri
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Die B13 soll sicherer für Fußgänger und Radfahrer werden. Deshalb laufen an der Straße gerade einige Umbauarbeiten – und die gehen ungewöhnlich schnell voran.

„Wir sind sehr zufrieden und voll im Zeitplan“, sagt Ergun Dost, der für die Bürgerstimme im Gemeinderat sitzt und gleichzeitig mit seinem Ingenieurbüro das Projekt betreut.

Gebaut wird zum einen ein 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg, der vom Ortsrand beim Feuerwehrgebäude entlang der Hauptstraße bis zur B13 führen wird. An der B13 entsteht außerdem eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer. „Wer die Straße überquert, muss jetzt nicht mehr über drei Fahrstreifen laufen“, erklärt Dost. „Jetzt kann man noch einmal auf einer Mittelinsel stehen bleiben.“ Zudem gibt es im Kreuzungsbereich bei der Gemeindeverbindungsstraße, der Verlängerung der Hauptstraße, einen sogenannten Tropfen. Durch die kleine Insel soll der Abbiegeverkehr besser geordnet werden.

„Der Verkehrsablauf wird sicherer sein“, so Dost. Der Tropfen und die Überquerungsinsel sind bereits fertig. Deshalb ist seit Freitag die B13 wieder beidseitig befahrbar. Die Hauptstraße bleibt von der Straße Am Pfanderling bis zur B13 noch bis Ende der Woche gesperrt, weil noch Asphaltierungsarbeiten an dem neuen Radweg nötig sind. Bei dessen Bau hat man gleich Leerrohre im Boden verlegt. „Sollte irgendwann das Glasfasernetz erweitert werden, muss der Weg nicht mehr aufgerissen werden“, sagt Dost.

Er ist zuversichtlich, dass es weiter so schnell voran geht: „Wenn das Wetter passt, kann der Geh- und Radweg im Juli offiziell freigegeben werden.“ 

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