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Handy, I-Pad, Laptop ausdrücklich erwünscht

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Medien- und Internetnutzung standen bei den Projekttagen im Mittelpunkt. Foto: KN
Medien- und Internetnutzung standen bei den Projekttagen im Mittelpunkt. Foto: KN

Indersdorf - Im Zuge der GMI-Schulprojekttage hat für die achten Klassen des Indersdorfer Gymnasiums eine Jugendmedienwerkstatt stattgefunden, bei der Handys, I-Pads und Laptops mitgebracht und auch genutzt werden durften.

In der letzten Unterrichtswoche vor den Sommerferien haben die Medien- und Internetprojekttage der 8. Klassen des GMI stattgefunden. Es war für dieses Schuljahr der letzte Abschnitt des Medien- und Internetkompetenzprojekts.

Auf Einladung des FGMI-Vereins (Förderer des GMI) stellten die Medienpädagogen Björn Friedrich und Patrik Makoviak von „SIN - Sicherheit im Netz“ ihr neues Konzept für die Jugendmedienwerkstatt vor. Die Aufgabe für die Schüler und Schülerinnen lautete: „Erstelle an einem Vormittag mit möglichst einfachen Mitteln ein möglichst informatives Videoclip in Comicversion über einen Onlinedienst, eine App oder ein anderes Tool deiner Wahl.“

Die Themen reichten von populären Angeboten wie „Facebook“ bis hin zu weniger bekannten wie „Snapchat“. Zu diesem Zweck durften Handys, I-Pads und Laptops mitgebracht und - ausnahmsweise - auch verwendet werden. Zunächst war Kreativität gefragt: Es musste recherchiert, getextet und gestaltet werden. Erst als das Konzept stand, ging es ans Filmen. „Die Jugendlichen konnten beweisen, dass sie Bescheid wissen über die Dienste, die sie gerne nutzen. Sie informierten aber auch über unbekannte Plattformen. Als Team mussten sie konzentriert zusammenarbeiten, vor allem als es ans Filmen ging“, berichtet Martina Ruhs, Mitglied des FGMI, die als Betreuerin dabei war.

Am Ende hatten alle Gruppen ihr Video „im Kasten“ und die Ergebnisse wurden gemeinsam präsentiert. Das Fazit von Birgit Baier, Vorstandsmitglied des FGMI und Initiatorin des Projekts: „Der Aufwand hat sich gelohnt, wenn ich mir die Ergebnisse der 25 Kurzfilme ansehe. Die meisten Schüler hatten Spaß bei der Sache und waren auf Nachfrage dafür, dieses Projekt nächstes Jahr zu wiederholen - am besten in der neunten Klasse, damit sie noch einmal mitmachen könnten.“

Demnächst sind die Videoclips auf der Homepage www.fgmi.de zu sehen. dn

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