Fast noch ein Jahr warten müssen die Ainhofer Feuerwehler auf das neue Löschfahrzeug. Das Bild zeigt die Vorstandsmitglieder Thomas Möckl, Otto Polzmacher, Werner Scheib und Martin Hefele (v.l.). foto: ost

Ainhofer warten weiter auf Feuerwehrauto

Indersdorf - Die Ainhofer Feuerwehrler sind kaum einsatzfähig, brauchen dingend ein neues Fahrzeug. Doch die Männer müssen sich gedulden.

Seit 15 Monaten ist die Freiwillige Feuerwehr Ainhofen nur beschränkt einsatzfähig, an Wasserförderung ist nicht zu denken, weil die Pumpe im Löschfahrzeug kaputt ist und sich der hohen Kosten wegen auch eine Reparatur nicht mehr lohnt. Von Anfang an stand daher fest, dass ein neues Löschfahrzeug her muss und bei der Versammlung vor einem Jahr gab es noch lautstark Kritik an der Marktgemeinde, weil nichts vorangeht.

Kein Wort der Kritik kam dagegen auf der jüngsten Hauptversammlung der Wehr auf, was wohl damit zusammenhängt, dass ein Bürgermeisterwechsel stattgefunden hat und auch der Kommandant der Ainhofener Wehr, Werner Scheib, mittlerweile CSU-Gemeinderat ist. Bürgermeister Franz Obesser (CSU), dem die Ainhofner Feuerwehr wohl besser gesinnt ist, als dessen Vorgänger Josef Kreitmeir, sprach vor versammelter Mannschaft das immer noch fehlende Fahrzeug an.

Bei ihm reichte zur Beruhigung der Spritzenmänner der Hinweis, dass sich die Bestellung des neuen Fahrzeugs unerwartet lange hinzieht, man aber nun auf dem besten Weg sei, das neue TSF zu bekommen. Obesser sprach von relativ komplizierten Ausschreibungsmodalitäten.

Auch die Feststellung des Kommandanten Werner Scheib, dass das neue Fahrzeug nicht vor Ende des Jahres 2015 in Betrieb gehen werde, störte weiter keinen. Ohne Pumpe kann Ainhofen auch heuer keine Leistungsprüfung ablegen. Sobald das neue Fahrzeug aber da ist, wollen die Feuerwehler täglich damit üben, um es schnellstmöglich in Betrieb nehmen zu können.

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