Feierlicher Moment: Weihbischof Bernhard Haßlberger (M.) verreibt das Chrisam-Öl auf dem Altar.
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Feierlicher Moment: Weihbischof Bernhard Haßlberger (M.) verreibt das Chrisam-Öl auf dem Altar.

Feierliche Zeremonie

Vier Jahre Sanierung sind zu Ende - Altarweihe ist der Schlusspunkt der Renovierung der Kirche St. Georg in Hebertshausen

Nach rund vier Jahren Bauzeit sind die aufwendigen Sanierungsarbeiten, deren Konzeption bereits vor zehn Jahren begonnen hat, zu Ende gegangen, und die denkmalgeschützte Kirche St. Georg präsentiert sich im neuen Glanz.

VON KLAUS RABL

Hebertshausen

Das Wahrzeichen von Hebertshausen wurde umfassend renoviert, die Ausstattung erneuert und ein zukunftsweisendes Raumkonzept erstellt. Das Ganze war nur möglich, weil Kirche, Gemeinde und der Verein zur Erhaltung der St. Georg Kirche und deren engagierte Mitglieder eng zusammengearbeitet haben. Am Sonntagvormittag fand nun die feierliche Weihe des neuen Altars, der vom Steinmetzbetrieb Dichtl geschaffen wurde, statt. Die sanierte Kirche wurde dabei auch gesegnet.

Diese Aufgabe übernahm Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger. Mit dabei waren natürlich auch der Leiter des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen, Pfarrer Monsignore Michael Bartmann, Bürgermeister Richard Reischl, Altbürgermeister Michael Kreitmeir, Landrat Stefan Löwl, die Vertreter des St. Georgs-Vereins, Michael Vogl, Peter Wackerl und Siegi Rückert, sowie zahlreiche Ehrengäste.    

Auf Grund der Corona-Pandemie musste die Zahl der Teilnehmer auf rund 30 Personen begrenzt werden. Am Nachmittag stand die Kirche dann aber für die Bevölkerung zur Besichtigung offen. In Zukunft wird es auch regelmäßige Führungen geben.

Pfarrer Michael Bartmann begrüßte die Gäste. Er freute sich ganz besonders, dass auch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger gekommen war. „Ich komme, auch wenn nur drei Leute da sind“, habe der Bischof gesagt, als er zur Weihe eingeladen wurde. „Es sind aber nun ein paar mehr geworden“, lachte Bartmann: „Schön, dass sie alle gekommen sind, um bei dem für viele einmaligen Erlebnis dabei zu sein“.

„Ich freue mich, dass wir miteinander dieses Fest feiern können“, meinte der Bischof. Sein Dank galt allen, die dazu beigetragen haben, dass die Arbeiten an und in der Kirche vollendet werden konnten, den Spendern, der Gemeinde und dem Ordinariat, sowie dem St.-Georg-Verein – und nicht zuletzt dem Kirchensteuerzahler: „Vergelt‘s Gott dafür.“

In seiner Predigt sprach der Weihbischof über das Gleichnis vom Weinberg, das Leben und die Lebensfreude. Der Höhepunkt war die Weihe des Altars. Mit der flachen Hand verrieb der Bischof Chrisam-Öl. Weihrauch und Kerzen wurden angezündet. Michael Vogl und Johannes Böswirth durften die Kerzen wieder löschen und den Altar säubern sowie zum ersten Mal das Altartuch auflegen.   

Für die musikalische Begleitung sorgte wunderschön die Bläsergruppe der Schönbrunner Blaskapelle auf der Empore. Nach dem Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Bartmann bei der Gemeinde, bei Architekt Kuntscher und allen beteiligten Firmen für ihr Mitwirken. Sein Dank galt insbesonders Michael Vogl, Peter Wackerl und Siegfried Rückert vom Verein zur Erhaltung der St. Georg Kirche, die die ganze Maßnahme ins Rollen gebracht haben.

Grußworte kamen natürlich von Bürgermeister Richard Reischl. Er betonte, dass die Sanierung der Kirche von seinem Vorgänger Michael Kreitmeir angestoßen worden war. „Es war eine richtige Entscheidung.“ Michael Vogl vom St.-Georg-Verein erläuterte den Werdegang der Sanierung. Dankesworte kamen auch von Susanne Birk vom Ordinariat. Über Jahre begleitete auch sie die Sanierung: „Wir haben gute Nerven gebraucht.“

Ähnlich äußerte sich auch Architekt Kuntscher. Er bedankte sich unter anderem bei Diözesanbaumeister Hanns-Martin Römisch für die gute Zusammenarbeit. Johann Böswirth vom Pfarrgemeinderat freute sich, dass nun in der Kirche auch kirchliche Veranstaltungen stattfinden können.

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