Brücke über Fluss
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Hebertshausen im Jahr 1958: Die Knabenkapelle Dachau spielt bei der Eröffnung der Brücke auf. Auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich damals nur Felder. 2020 wurde diese Brücke abgerissen, die neue ist nun fast fertig. Foto: khr

Festakt am 27. November – Sportheim und JUZ endlich wieder erreichbar

Amperbrücke wird in Kürze eingeweiht

Die Einweihung der neuen Amperbrücke wird zumindest ein kleiner Festakt. Jetzt sind Sportheim und Jugendzentrum endlich wieder erreichbar

Hebertshausen – Die neue Hebertshauser Amperbrücke an der Torstraße wird am Freitag, 27. November eingeweiht und damit eröffnet – nach über einem halben Jahr Bauzeit.

Der Neubau war erforderlich geworden, weil die 1958 erbaute alte Brücke marode geworden war. Ursprünglich war diese Brücke für eine Traglast von 20 Tonnen ausgelegt. Vor einigen Jahren wurde die Traglast aber auf sechs Tonnen reduziert. Trotzdem passierten weitaus schwerere Fahrzeuge die Brücke.

1958 wurde die Amperbrücke mit einer großen Einweihungsfeier vom damaligen Bürgermeister Georg Rabl und Pfarrer Anton Berger im Beisein zahlreicher Gäste und Besucher ihrer Bestimmung übergeben. Sie ersetzte die etwa 300 Meter flussaufwärts in Höhe des Feinpappenwerks Gebrüder Schuster liegende Holzbrücke, die morsch und baufällig geworden und für die immer schwerer werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge nicht mehr befahrbar war. Immerhin hielt die 1958 frei gegebene Brücke an der Torstraße stolze 62 Jahre, bis sie im vergangenen März abgerissen wurde.

Die Kosten für die neue Brücke belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro. Die Gemeinde rechnet mit staatlichen Fördermitteln in Höhe von 900 000 Euro. Das Sport- und Freizeitzentrum, der Waldkindergarten, das Jugendzentrum und die landwirtschaftlichen Flächen auf der Südseite der Amper können jetzt wieder ohne mühselige Umleitung erreicht werden.

KLAUS RABL

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