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Der Burschen- und Mädchenverein bittet bei Gaby Böswirth und Richard Reischl (Mitte) um Mithilfe für ihre Fahnenweihe – mit Erfolg.

Burschen- und Mädchenverein Hebertshausen

Aufgabenmarathon für Fahnenweihe

Über ein halbes Jahr dauert es noch bis zur Fahnenweihe in Hebertshausen. Doch die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nun musste der Burschen- und Mädchenverein einen Aufgabenmarathon bewältigen.

Hebertshausen – Der Katholische Burschen- und Mädchenverein Hebertshausen feiert im kommenden Juli vier Tage lang sein 115-jähriges Gründungsfest. Es steht unter dem Motto: „Saxndi, do mias ma hi“. Die Organisation läuft schon auf Hochtouren.

Denn nach alter Tradition braucht der Verein für so ein Event einen Patenverein, einen Schirmherrn und eine Festmutter: Als Patenverein konnte der Burschenverein Bergkirchen gewonnen werden. Das erfolgreiche Patenbitten war im Oktober in Bergkirchen. Nun fehlten noch ein Schirmherr und eine Festmutter. Vorstand Philipp Winkler hatte Bürgermeister Richard Reischl und Gaby Böswirth ins Auge gefasst.

Welche Aufgaben mussten die Hebertshauser bewältigen?

So marschierte eine 25-köpfige Delegation in Tracht und mit der Vereinsfahne voraus zum Böswirth-Hof, mit Hausnamen „Hansbauer“, musikalisch begleitet von Blasmusik aus dem Lautsprecher. Im Leiterwagen brachten die Burschen und Mädchen Getränke mit. Natürlich übernahmen Richard Reischl und Gaby Böswirth nicht ohne Weiteres das Amt des Schirmherrn und der Festmutter. 

Reischl wünschte sich eine Anfrage in Versform. Glücklicherweise hatten die Bittsteller schon einen gereimten Text vorbereitet. Allerdings mussten die jungen Leute nacharbeiten. Denn der Rathauschef gab einige Stichworte vor, die in den Reim noch eingepasst werden mussten.

Auch bei den Aufgaben der künftigen Festmutter kamen sie ins Schwitzen. Denn die Mitglieder mussten eine Zwiefachen tanzen: Da gab es schon Schwierigkeiten, einige traten sich auf die Füße. Aber beide Augen wurden zugedrückt und die Aufgabe wurde als gelöst gewertet.

Alte Vereinsmitglieder mussten anrücken

Als Nächstes stand ein Kirchweih-Nudel-Ausbacken auf dem Programm. Doch Vorstand Philipp Winkler meisterte das Backen. Denn die Festmutter in spe war ihm behilflich. Sie hatte die Teiglinge auch vorbereitet. Eine weitere Aufgabe erinnerte ein wenig an „Wetten, dass...“: Denn es mussten Mitglieder beim „Hansbauern“ erscheinen, die vor Jahrzehnten schon Mitglied des Burschen- und Mädchenvereins gewesen waren. Sie kamen. Außerdem mussten die Mitglieder noch Tische eindecken.

Traditionsgemäß trug der Vereinsvorstand dort dann seine Bitten vor, während er auf Holzscheiten kniete. Richard Reischl und Gaby Böswirth sagten jedenfalls zu. Der Schirmherr wird beim Jubiläum die Grußworte sprechen, und die Festmutter wird ein neues Band für die Fahne stiften. Die künftige Festmutter Gabi Böswirth lud die Delegation noch zu einer Brotzeit in den Keller des Böswirth-Hauses ein.

Gemeinde gibt einen Sonderzuschuss

Auch von der Gemeinde bekommt der Verein Unterstützung: Der Gemeinderat hat einen außerordentlichen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro genehmigt. Denn der Verein engagiert sich während des ganzen Jahres im Dorfleben: beim Osterfeuer, beim Maibaumaufstellen oder der Theaterbewirtung.

Wann ist die Fahnenweihe?

Der Termin für das viertägige Fest steht schon, es ist vom Donnerstag, 19. Juli, bis Sonntag, 22. Juli 2018.

Von Klaus Rabl

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