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Autos werden am Bahnhof Hebertshausen ausgesperrt

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Von: Petra Schafflik

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Durchfahrt eigentlich verboten: Doch leider befahren immer wieder Autofahrer den Fußgängern und Radlern vorbehaltenen Weg zum Bahnsteig.
Durchfahrt eigentlich verboten: Doch leider befahren immer wieder Autofahrer den Fußgängern und Radlern vorbehaltenen Weg zum Bahnsteig. © Petra Schafflik

Am Bahnhof in Hebertshausen soll eine Barriere errichtet werden, damit Autos nicht mehr durchkommen - die dort nichts verloren haben.

Hebertshausen - Um Zeit zu sparen, kommt mancher offenbar auf die seltsamsten Ideen. So wurden in den zurückliegenden Monaten immer wieder Autofahrer beobachtet, die am Hebertshausener Bahnhof die Fußgänger-Unterführung mit den Aufgängen zu den Bahnsteigen „verbotswidrig nutzen, durchfahren und damit die Sicherheit der Fahrgäste und der übrigen Passanten gefährden,“ wie SPD-Fraktionssprecherin Marianne Klaffki mitteilt.

Am Zugang zur Unterführung ist zwar ein Absperrpfosten installiert, aber offenbar können Fahrzeuge seitlich passieren. Um diese Gefährdung zu verhindern, schlägt die SPD-Gemeinderätin jetzt in einem Antrag an den Gemeinderat vor, eine dreh- oder schwenkbare Wegesperre zu errichten, und zwar am ortszugewandten Zugang zur S-Bahnstation. So eine Barriere würde „diese Gefahr wirksam bannen und der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und dem Bauhof weiterhin die Möglichkeit geben, im begründeten Bedarfsfall ihre Einsätze durchführen zu können“, schreibt Klaffki. Die Kosten für eine dreh- oder schwenkbare Wegesperre würden bei rund 800 Euro liegen, so die SPD-Gemeinderätin.

Aber auch im Rathaus sind bereits entsprechende Mitteilungen angekommen, haben sich Bürger über Autofahrer beschwert, die durch die Fußgängerunterführung am S-Bahnhof durchfahren, wie Bürgermeister Richard Reischl (CSU) auf Anfrage mitteilt. Auch Abhilfe wurde schon beschlossen. „Das ist eine Sache der laufenden Verwaltung und längst erledigt“, sagt Reischl.

Konkret soll neben dem vorhandenen Sperrpfosten ein zweiter so errichtet werden, dass die Durchfahrtsbreite für Fahrzeuge nicht mehr ausreicht. Installiert wird diese Sperre, sobald es die Witterung zulässt.

An Antragstellerin Marianne Klaffki richtet der Rathauschef das Angebot, „bei Anliegen dieser Art künftig den direkten Draht ins Rathaus zu nutzen“.

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