Anliegen auf den Bürgerversammlungen

Kaputte Turnhalle und Straßenschäden

Nach dem Bericht zur Lage der Gemeinde kamen in den Bürgerversammlungen in Ampermoching, Unterweilbach und Prittlbach die Besucher zu Wort.

Ampermoching/Unterweilbach/Prittlbach – Vor allem die folgenden Themen lagen ihnen auf dem Herzen:

Schulturnalle

Martin Mayr bemängelte die Risse im Hallenboden der Schulturnhalle. Die Risse gibt es schon einige Zeit, sagte Bürgermeister Richard Reischl. Er erklärte: Eine Sanierung der Turnhalle war eigentlich für 2019 vorgesehen. Doch wegen der ungewissen Zukunft der Schulen wurde das Vorhaben zurückgestellt, bis die Schulfrage mit Elisabeth-Bamberger-Schule, Greta-Fischer-Schule und Grund- und Mittelschule endgültig geklärt ist. „Eventuell kommt sogar eine neue Turnhalle“, sagte Reischl.

Rückstau

Auch der Kreuzungsbereich Dachauer-/Haimhauser-Straße macht Martin Mayr Sorgen. Der Rückstau geht oft bis nach Lotzbach. Ein Kreuzungsumbau könnte da sinnvoll sein, sagte der Bürgermeister. Zudem muss das Problem des abbiegenden Verkehrs nach Haimhausen gelöst werden. Die zuständigen Fachbüros sind laut Reischl bereits verständigt.

Winterdienst

Ein Lob gab es von Thomas Schmidberger für den Räumdienst der Gemeinde. Die Mitarbeiter des Bauhofes hatten bei den extremen Schneefällen viel zu tun, erklärte der Bürgermeister. Sie waren fast rund um die Uhr auf Trab. „Es gibt aber auch Prioritäten für den Winterdienst“, erklärte er. Deshalb bat er um Verständnis, wenn nicht gleich alle innerörtlichen Straßen und Wege geräumt werden können oder der Räumdienst etwas verzögert kommt.

Straßenmängel

Helmut Schwarz bemängelte den Zustand der Kreppenstraße in der Versammlung in Unterweilbach. Richard Reischl schlug ein Treffen der Anlieger im Rathaus vor. Bei einem Ausbau der Straße könnte das ein Erstausbau werden, mit entsprechender Beteiligung der Anlieger.

Die Schlaglöcher in der Walpertshofer Straße werden immer mehr, sagte Roland Scholz. Auch die Straßenbegrenzungspfosten werden immer wieder umgefahren. Auch Sepp Höhenleiter sprach die umgefahrenen Straßenbegrenzungspfosten in den Unterweilbacher Straßen an. Bürgermeister Reischl erklärte, dass der Grund hierfür sei, dass immer mehr Autos die meist engen Straßen befahren. Die Fahrer weichen auf die Bankette aus, sodass diese, neben den Straßenbegrenzungspfosten, auch immer in Mitleidenschaft gezogen werden, sagte Reischl. Scholz fordert: Die Löcher sollen baldmöglichst ausgebessert und die Straßenbegrenzungspfosten wieder eingesetzt werden. Doch Reischl gab zu verstehen: „Die Pfosten können wir x-Mal im Jahr einsetzen. Immer wieder liegen die Pfosten am Straßenrand. Der Bauhof kommt mit dem Wiedereinsetzen kaum hinterher.“

S-Bahnparkplatz

Ein Thema für Stefan Fischhaber war der S-Bahnparkplatz. „Viele Parker kommen aus Nachbargemeinden. Die Gemeinde ist aber immer der Bezahler,“ sei es bei einer Erweiterung des S-Bahnparkplatzes oder der Instandhaltung, sagte er und ergänzte: „Eine Parkplatzgebühr könnte da etwas entgegenwirken.“ Das weiß auch der Bürgermeister: „Die Bahn ist der Nutznießer. Die Einführung einer Parkgebühr muss noch geklärt werden.“

Graffiti

Die Graffiti-Malerei an der Bahnunterführung in Prittlbach sprach Robert Gasteiger bei der Bürgerversammlung in Prittlbach an: „Sie ist nicht besonders schön!“ Deshalb möchte der Bürgermeister mit dem Graffiti-Club Dachau sprechen, um eventuell die Malereien kunstvoller zu gestalten, wenn die Sprüherei schon nicht ganz zu verhindern ist. „Allerdings muss da auch die Bahn mitmachen.“

Müllproblem

Bei dem sogenannten „Alteisengrundstück“ bei Goppertshofen werden seit einiger Zeit Bauschutt und alte Autos abgestellt, kritisierte Thomas Wallner. Das sollte eigentlich nicht sein, sagte der Gemeindechef. Das Gelände befindet sich im Außenbereich, und deshalb ist das Lagern oder Abstellen von Bauschutt und Fahrzeugen nicht erlaubt. Die Gemeinde wird mit dem Eigentümer in Verbindung treten bzw. der Eigentümer wird angeschrieben.

Radwegbeleuchtung

Manche Besucher sprachen sich für eine Beleuchtung der Radwege aus. Bürgermeister Richard Reischl will sich darum kümmern.

khr

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