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Dankbar für die große Unterstützung: Richard Reischl kurz nach seiner einstimmigen Wahl zum Bürgermeisterkandidaten.

Kommunalwahl

100 Prozent für Richard Reischl

Die CSU Hebertshausen hat ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert: Alle Mitglieder stimmten für Richard Reischl, den amtierenden Bürgermeister. Die Redner waren voll des Lobes für ihn: Er übernehme Verantwortung, habe das Ohr am Bürger – und mache keine leeren Versprechungen.

VON KLAUS RABL

Hebertshausen – Der Gastraum im Restaurant „Lo Smeraldo“ war am Mittwochabend voll besetzt, als der CSU-Ortsverband den Bürgermeisterkandidaten und die Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 nominierte. CSU-Ortsvorsitzender Clemens von Trebra-Lindenau begrüßte Mitglieder, Freunde und Sympathisanten von Richard Reischl und der CSU.

Landrat Stefan Löwl, der das Amt des Wahlleiters innehatte, betonte, dass er gerne nach Hebertshausen komme: „Nicht nur, weil Hebertshausen einen dynamischen Bürgermeister hat, sondern weil Hebertshausen auch bereit ist, politische Verantwortung zu übernehmen.“ Er erinnerte daran, dass Hebertshausen die erste Gemeinde gewesen sei, die „ohne großes Tamtam Asylbewerber aufgenommen hat“.

Clemens von Trebra-Lindenau betonte, dass die CSU glücklich sei, dass Reischl sich wieder als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stellt. Die Begründung lieferte er hinterher: „Es gab mit Richard keine leeren Versprechungen. Wir hoffen alle, dass wir heute ein eindeutiges Zeichen setzen. Es werden auch in Zukunft große Aufgaben auf uns zu kommen“, so von Trebra-Lindenau. „Aber mit Richard Reischl als Steuermann werden wir es schaffen, die Gemeinde voranzubringen.“

Als Hebertshauser Bürger schlug der Bürgermeister der Gemeinde Haimhausen, Peter Felbermeier, Richard Reischl als Bürgermeisterkandidat vor. „Vor sechs Jahren kam er zu uns in die Bürgermeisterrunde, fand schnell Anerkennung – und sein Wort hat inzwischen ein gehöriges Gewicht“, so Felbermeier. „Richard Reischl hat das Ohr immer am Bürger.“

Reischl gekommen. Er bedankte sich bei allen für die Unterstützung für seine Kandidatur. „Ich möchte mich weiterhin mit meiner ganzen Kraft für die Gemeinde einsetzen.“ Er versprach, dass er sich, „wenn es sein muss, weiterhin mit Parteioberen anlegen werde, einen Brandbrief schreiben oder meine Meinung vertreten werde“. Er bedankte sich bei seiner Frau Verena und den beiden Töchtern. „Sie müssen oft auf mich verzichten, weil ich fast täglich unterwegs bin.“ Dann warf der 44-Jährige warf einen Blick nach vorne: „Es gibt noch viele wichtigen Aufgaben in der Gemeinde, das Thema Nummer eins ist bezahlbarer Wohnraum“. Ein weiteres Thema sei die Infrastruktur im Ort, die etwa mit einem Ärztehaus verbessert werden soll. Die Apotheke hat Hebertshausen verlassen, es gibt keinen Metzger mehr. Reischl nahm auch die Bürger in die Pflicht: „Kein Gewerbe kann überleben, wenn kein Kunde kommt.“

Weitere Ziele laut Reischl sind ein Wochenmarkt, Investitionen in Straßen, der Ausbau der Buslinien und der Radwege, Glasfaseranschlüsse für alle Anwesen sowie die Unterstützung der Vereine, die mit sinkenden Mitgliederzahlen und dem Mangel an Funktionären kämpften.

Die Wahl war Formsache. Die 22 stimmberechtigten CSU-Mitglieder wählten Reischl zum Bürgermeisterkandidaten. Ein lang anhaltender Beifall brauste auf, als der Landrat das Ergebnis verkündete. Reischl hat keine Gegenkandidaten bei der Bürgermeisterwahl am 15. März 2020. Der Freie Bürgerblock/Freie Wähler unterstützt seine Kandidatur, die SPD stellt keinen Kandidaten auf (Bericht über die Gemeinderatskandidaten folgt).

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