Süße Motchi-Pralinen als Kostprobe servierte Angelina Männlein, die gemeinsam mit Caroline Korzenietz ein Café im künftigen Ärztehaus betreiben möchte.
+
Süße Motchi-Pralinen als Kostprobe servierte Angelina Männlein, die gemeinsam mit Caroline Korzenietz ein Café im künftigen Ärztehaus betreiben möchte.

Planungen für Lokal in künftigem Ärztehaus im Gemeinderat vorgestellt

Zwei Hebertshauserinnen und ihr Traum vom eigenen Café

  • Petra Schafflik
    VonPetra Schafflik
    schließen

Café Kokoro – so könnte eine kleines, aber feines und gemütliches Lokal heißen, das Angelina Männlein und Caroline Korzenietz gerne im künftigen Ärztehaus eröffnen würden. Wie sie die Räume einrichten möchten, welche Speisen und Getränke angeboten werden sollen – all das haben sich die beiden Frauen schon genau überlegt. Den Gemeinderäten stellten sie nun ihr mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Konzept vor.

Hebertshausen ‒ Die Mühe hat sich gelohnt, aus dem Gremium jedenfalls kam große Zustimmung und ausschließlich positive Resonanz. Das Ärztehaus, in dem Apotheke und Mediziner verschiedener Fachrichtungen zu finden sein werden, errichtet die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Hebertshausen (KU), Baubeginn wird 2022 sein.

Da im Ort ein Café fehlt, gab es von Anfang an die Idee, im Erdgeschoss dieses Gebäudes ein gastronomisches Angebot vorzusehen. Männlein und Korzenietz scheinen nur auf diese Option gewartet zu haben. Beide kommen als Mediengestalterin und Kommunikationswirtin aus der Marketingbranche, verfügen aber über vielfältige praktische Erfahrungen in der Gastronomie, wie sie betonten.

Und beide hegen „den Traum vom eigenen Café“. Für ihr Café Kokoro – der Name kommt aus dem japanischen und bedeutet etwa „mit Herz und Seele“ – schwebt den angehenden Gastronominnen ein breit gefächertes Angebot vor, von Frühstück über Snacks, Kaffee und Kuchen bis zu kleinen Mittagsgerichten. „Natürlich soll es auch ein paar raffiniertere Sachen geben“, betonte Männlein. Gerne auch mal mit japanischem Touch. Die Leidenschaft für das asiatische Land hat sie bei einem längeren Aufenthalt entwickelt, wie sie erzählte.   

Einen kulinarischen Eindruck konnten sich die Gemeinderäte an handgefertigten Motchi-Pralinen „erschmecken“. Eine Kostprobe, die gut ankam.

Wichtig ist den beiden Frauen auch, mit lokalen und regionalen Lieferanten zusammenzuarbeiten. Neben der Gastronomie wollen sie regionale Produkte verkaufen, auf längere Sicht einen Catering-Service aufbauen und die Räume auch für Events oder Familienfeiern vermieten. Ihr Ziel ist es, eine „Oase der Gemütlichkeit“ zu schaffen, wo sich Besucher des Ärztehauses, Eltern mit Kindern und ganz allgemein Gäste aller Generationen wohlfühlen.

Doch auch wenn ein Café im Ort fehlt, ganz ohne Risiko ist so ein Unternehmen nicht, erinnerte der Bürgermeister. Angelina Männlein und Caroline Korzenietz sind aber überzeugt, dass ein Café am Standort Ärztehaus mit ihrem breit aufgestellten Konzept ein Erfolg wird.

Auch die Gemeinderäte äußerten sich begeistert. „Mir gefällt das Angebot, das ihr vorhabt“, sagte Martin Gasteiger (FBB). Das detaillierte Konzept wurde von mehreren Räten gelobt. „Der Bedarf ist in Hebertshausen da“, bestätigte Stefan Götz (CSU).

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare