Aktives Jugendplenum in Hebertshausen

Aus zwanglosem Treff wird Sprachrohr

Beeindruckt vom Engagement des Jugendplenums sind der Gemeinderat und Bürgermeister Richard Reischl in Hebertshausen. In der jüngsten Sitzung gab es viel Lob.

Hebertshausen – Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Hebertshausen präsentierten Jugendliche vom Jugendplenum ihr Projekt und warben für Unterstützung. Bürgermeister Richard Reischl wie auch die Gemeinderäte begrüßten die Initiative der Hebertshauser Jugend und sagten Unterstützung zu.

Seit einem Jahr existiert das Jugendplenum als loser Verbund von 17- bis 21-jährigen Mädchen und Jungs aus dem Gemeindegebiet; jeder kann mitmachen. Einmal im Monat treffen sich etwa acht bis zehn Jugendliche zwanglos in der Schule. Die ersten Ziele waren Unterstützung des Stands am Christkindlmarkt, Werbung in eigener Sache und eine Jugendjobbörse. Inzwischen wurde bereits ein Flyer über das Jugendplenum gestaltet, das sich auch als Sprachrohr der Hebertshauser Jugend gegenüber den Entscheidungsgremien der Erwachsenen versteht.

Die Jobbörse (Rasenmähen, Einkaufen, Grundschul-Tutor) läuft auch an – per Facebook-Gruppe und Aushängen im Gemeindegebiet. Eine Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe ist angedacht.

Bürgermeister Richard Reischl zeigt sich beeindruckt vom Engagement der Jugend: „Da seh’ ich ja schon das eine oder andere künftige Mitglied des Gemeinderats. Sich so einzubringen, ist wichtig.“ Er regte auch einen eigenen Finanzetat für das Jugendplenum an, den die Jugendlichen in Eigenregie verwalten dürften. Marianne Klaffki von der SPD erkundigte sich nach aktuellen Wünschen und bekam zur Antwort: „Eine Feuerstelle als Treffpunkt im Sommer wäre eine prima Sache.“

Und auch bessere Infos für Jugendliche über Angebote für sie in der Gemeinde war ein Wunsch. Von Seiten der CSU kam der Hinweis auf das neue Jugendzentrum, das gebaut werden soll, und bei dessen Einrichtung und Farbgestaltung das Jugendplenum sich einbringen könnte. Bürgermeister Reischl schloss die Präsentation mit einem Ausblick: „Mit dem Jugendzentrum wird die Arbeit des Jugendplenums wesentlich einfacher und effektiver. Davon haben wir alle etwas.“

gm

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