Jahresversammlung der SpVgg Hebertshausen

Wichtige Entscheidungen stehen an

Nicht berauschend war der Besuch bei der Jahresversammlung der SpVgg Hebertshausen in der Olympia-Sportgaststätte. Nur rund 50 Mitglieder waren erschienen, um sich über das Vereinsleben informieren zu lassen. Dabei gab es wichtige Informationen.

Hebertshausen Bei der Jahresversammlung der SpVgg Hebertshausen waren lediglich 50 der insgesamt 765 Mitglieder erschienen, um sich vom Vorsitzenden Marco Schwarz informieren zu lassen.

In seinem Bericht ging Schwarz auf einige Veranstaltungen und Geschehnisse bei der SpVgg im vergangenen Jahr ein. So erwähnte er den Besuch der Leichtathleten über Ostern in der Hebertshauser Partnergemeinde Lókút. Dabei gab es sportliche Wettkämpfe und Ausflüge. Im Juni fand ein Spendenlauf in Zusammenarbeit mit der Faschingsgesellschaft Dachau statt. Nach langer und schwieriger Suche konnte mit Fotios Tzintzas ein neuer Vereinswirt für die Vereinsgaststätte sowie das Kegler- und Schützenheim gefunden werden. Im Juli fand die Leichtathletik-Kreismeisterschaft der U 14 bis 18 und der Erwachsenen auf dem Sportgelände statt. Die Teilnehmerzahl war recht erfreulich. „Sehr viel Freude bereitet die Damenfußballmannschaft“, so der Vorsitzende. Das Team ist in die Bezirksoberliga aufgestiegen.

Laut Schwarz muss die aktuelle Satzung des Gesamtvereins überarbeitet werden, da sie „nicht geschlechtsneutral ist, den Datenschutzbestimmungen nicht mehr gerecht wird und die Bildrechte geregelt werden müssen“. Die Internetseite des Vereins wird neu gestaltet.

Wie der Vereinschef weiter ausführte, wird der Verein in absehbarer Zeit mit allen Trainern, Übungsleitern, dem Vorstand und den Nachbarvereinen eine Präventionsveranstaltung zum Thema sexuelle Nötigung durchführen.

Von April bis Oktober trainiert die Bereitschaftspolizei auf dem Vereinsgelände, da am Standort Dachau derzeit keine Sportanlagen zur Verfügung stehen.

Ein schwieriges Thema: Die Beitragsstruktur muss überarbeitet werden. Laut Schwarz werden die Kosten für das Gebäude und das Gelände immer höher, und die Mitgliedsbeiträge reichen nicht mehr aus, um alles zu schultern. Beispielsweise kommt das Vereinsheim in die Jahre und muss saniert werden.

Angelika Zink, für die Finanzen des Vereins verantwortlich, erläuterte die einzelnen Positionen. Laut ihren Worten wird die Kassenführung immer komplizierter. Leider gebe es den Trend, dass Mitglieder sofort wieder austreten, wenn sie das Vereinsangebot nicht mehr nutzten. Eine Mitgliederwerbung müsse daher erfolgen.

Erfreulich ist es daher, dass die Altpapiersammlung dem Verein immerhin jährliche Einnahmen bis zu 7000 Euro beschert. „In der Haushaltsplanung 2018 kommen wir gerade noch mit einer schwarzen Null über die Runden“, so die Schatzmeisterin. khr

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