Kommunalwahl 2020: FBB stellt Wahlprogramm vor

Mehr Alternativen zum Auto

Der Freie Bürgerblock Hebertshausen hat sich viel vorgenommen. Ein umfangreiches Wahlprogramm hat der FBB dazu erstellt.

Hebertshausen – Laut den Verantwortlichen ist es Ziel, „im engen Schulterschluss mit den Bürgern“ Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde zu übernehmen. Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Ökologie und Ökonomie sind für den FBB keine Gegensätze, sondern „Bausteine zur Gestaltung für die Zukunft“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Lebensqualität für alle

Unter dem Begriff Lebensqualität für alle steht der FBB für ein soziales Miteinander, bezahlbaren Wohnraum, Wohnen im Alter, medizinische Nahversorgung, regionale Grund- und Lebensmittelversorgung, Vereine und Nachbarschaftshilfe, „mehr Beteiligung für mündige Bürger“, Badesee und Naherholung, Dorfwirtschaften.

Umwelt und Energie

Unter Umwelt und Energie soll in Hebertshausen CO2-optimiert bis 2026, neutral bis 2032 möglich sein. Öffentliche Gebäude, Privatleute und Gewerbebetriebe „sollen zum Mitmachen bei der CO2-Optimierung gewonnen werden“. Die Beleuchtungen von Straßen und öffentlichen Gebäuden sollen mit moderner LED-Technik ersetzt werden. Alternative Energiegewinnung/Wasserkraft soll gefördert werden. „Dies könnte bereits im Zuge der Bebauung der alten Holzschleiferei passieren.“ Der FBB will Müll vermeiden und aufforsten. Hier sollen die Lücken durch den Windbruch der vergangenen Jahre durch Aufforstung geschlossen werden.

Verkehr

Laut FBB muss der innerörtliche ÖPNV – damit er angenommen wird – „um ein vielfaches attraktiver werden“. Dazu gehört eine bessere Abstimmung der Taktzeiten von S-Bahn und Bus und das Jahresticket für 365 Euro für alle Bürger.

Straßen und motorisierter Verkehr: „Die Gemeinde kann und muss den Verkehr durch unsere Gemeinde eindämmen, indem auf die entscheidenden Stellen massiv eingewirkt wird, damit der Durchgangsverkehr zunehmend unattraktiver wird“, so die Pressemitteilung. Hier biete sich eine gemeinsame Initiative mit den Nachbargemeinden an. Zur Eindämmung des Schwerlastverkehrs seien die im Gemeindegebiet befindlichen großen Durchgangsstraßen zur Vermeidung von Mautprellern in das Lkw-Mautgebühren-System einzubeziehen. Grundsätzlich „sind Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 km/h zwischen den Ortsverbindungsstraßen festzulegen, wenn die Ortsteile weniger als zwei Kilometer voneinander entfernt sind“. Zudem will der FBB weitere gesicherte Querungsmöglichkeiten (Zebrastreifen, Fußgängerampeln) schaffen.

Im Wahlprogramm steht auch der Ausbau des Radwegenetzes zwischen den Ortsteilen. Das Ziel des FBB wäre eine Verbesserung und ein Ausbau des Radwegenetzes vorrangig auf dem bestehenden landwirtschaftlichen Wegenetz.

Mit Car-Sharing vor Ort könne auch die Nutzung von Car-Sharing-Fahrzeugen aus München bzw. vom Flughafen ermöglicht werden.

Die Aufstellung von Mitnahmebankerln ist auch noch ein Punkt des Wahlprogrammes des FBB. Als Pilotstandorte bieten sich der S-Bahnhof, der Rathaus-/Schulbereich und der Supermarkt an. Das vollständige Wahlprogramm der FBB findet man unter www.fbb-hebertshausen.de.

khr

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