Maßkrugschubsen: Hier hieß es nicht „die Krüge hoch“ – es ging um die Distanz. Foto: GH

Heimat, Bier und ein Brauereifest

Altomünster - Seit 125 Jahren gibt es den Maierbräu, die Brauerei in Altomünster schon seit 400 Jahren. Inhaber Christoph Maier sagte beim Brauereifest am vergangenen Sonntag: "Bier braucht Heimat, und Heimat braucht Bier".

Die Maiers sind froh, als mittelständische „private Landbrauerei“ auf dem hart umkämpften Biermarkt bestehen können ohne Fusionen. Da war das Jubiläum ein schöner Grund, nach sieben Jahren wieder einmal auf dem Parkplatz mitten in Altomünster zu feiern. Bei einem Rundgang durch die Brauerei konnten sich die vielen Besucher selbst ein Bild machen.

Auch für Maierbräuwirt Toni Christl war es ein kleines Jubiläum: Seit zehn Jahren beteiben sie die Wirtschaft am Marktplatz.

Viele attraktive Aktionen belebten das Brauereifest trotz der ungemütlich frischen Temperaturen. Da durften sich die Männer im Maßkrug-Schieben“ üben, die Kinder einen Luftballon fliegen lassen, Karussellfahren, nach Herzenslust hüpfen, Groß und Klein konnte beim „Hau den Lukas“ entweder den Aloisius herzhaft „Halleluja“ hauchen oder den Gockel krähen hören. Die Villa Kunterbunt lud die Kinder zum Basteln ein, und wer wollte, durfte ins Oldtimer-Feuerwehrauto einsteigen für eine Fahrt durch den Markt.

Auch musikalisch war einiges geboten: Am Freitag abend ging es heiß her mit "Big Pack" mit Musik der 60er Jahre und fetzigen Rock'n'Roll. Klassische Blasmusik gab es dann am Sonntagnachmittag vom Musikverein Altomünster und den Pipinsrieder Musikanten zu hören. Am Abend dann zog die „Blechblos’n“ aus Dachau alle Register ihres Könnens und heizte die Stimmung im restlos gefüllten Festzelt kräftig an. (gh)

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