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Ab Herbst verbesserte Schülerbetreuung

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Altomünster - Ab dem kommenden Schuljahr wird die Schülerbetreuung an der Altomünsterer Grund- und Mittelschule deutlich ausgeweitet. Das lässt sich die Gemeinde etwas kosten.

Die Ortsvertreter beschlossen am Dienstag die bisherige Jahrespauschale von 15 000 Euro auf 30 000 Euro zu verdoppeln. Dafür soll das Angebot sowohl zeitlich als auch inhaltlich verbessert werden: Ausgebildete Pädagogen sollen nicht nur bei den Hausausgaben unterstützen, in Zukunft wird auch ein regelrechter Nachhilfeunterricht angeboten, berichtete Bürgermeister Konrad Wagner auf der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Den Anstoß für das Projekt gab vor drei Monaten eine Anfrage der gemeinnützigen Organisation „Wissen Inklusiv“, die von der Unterzeitlbacher Wirtschaftsingenieurin Banu Gollnik vor einiger Zeit ins Leben gerufen wurde (wir haben berichtet). Die beiden wollten einen neuen Ganztageshort für Grundschulkinder errichten und speziell die naturwissenschaftlichen Fächer fördern.

Der Altomünsterer Gemeinderat konnte sich Ende April jedoch zu keinem Beschluss durchringen. Nicht zuletzt, weil das Vorhaben einiges an Geld gekostet hätte: 50 000 Euro sollte die Kommune für die jährlichen Betriebskosten berappen. Zudem müsste die Gemeinde für den Neubau bürgen, der sich wohl auf rund 320 000 Euro belaufen hätte. Die Kulturreferentin Claudia Geisweid (SPD) hatte damals „erheblichen Diskussionsbedarf“ angemahnt.

Zwischenzeitlich wurde der Förderverein aktiv. Sehr zur Freude von Rathauschef Konrad Wagner: „Erstens werden auch die Mittelschüler betreut und zweitens kommt uns das Ganze deutlich billiger.“ Der Verein hat in den letzten Wochen schon per Stellenanzeigen nach Pädagogen und Erziehern gesucht. (kra)

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