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Machtübernahme: Bürgermeister Harald Dirlenbach (M.) musste den Schlüssel rausgeben.

Bürgermeister und Rathaus fest im Griff

Hexen übernehmen die Macht

Vierkirchen - Eine Gruppe rot-schwarz gekleideter Hexen hat unter der Führung eines maskierten Hexenmeisters die Macht im Vierkirchner Rathaus übernommen.

Draußen kündigten lautes Gebrüll und knatternde Ratschen die Ankunft der „Gmoahexn“ an, drinnen versteckten sich Bürgermeister Harald Dirlenbach mit seinen Stellvertretern Josef Schindlbeck und Josef Leichtmann in den Büros.

Da ertönte von draußen das Kommando „Hexen, Achtung! Links, zwo, drei, vier!“ – die Hexen hörten auf die Anweisungen des Hexenmeisters und stürmten mit erhobenen Besenstielen im Gleichschritt ins Rathaus. Dort war das erste Opfer schnell gefunden und die Krawatte abgeschnitten. Mit einem lauten „Lululu!“ feierten die Hexen ihren Erfolg und stürmten unter dem Kommando von Hexenmeister Heinz Eichinger in den ersten Stock zu den verschanzten Bürgermeistern. Zack, war auch dieses Zimmer eingenommen und die Krawatten der Bürgermeister ab.

Doch Gemeindeoberhaupt Dirlenbach hatte nur eine Krawatte zum Anstecken um den Hals. „Du bist ein Falscher!“ schrie da eine Hexe. „Nur zum Selbstschutz“, scherzte Dirlenbach, „falls mich heute jemand würgt!“ Dem Bürgermeister blieb so schließlich nichts anderes übrig, als Oberhexe Silvia Huber den großen, goldenen Schlüssel des Rathauses zu überreichen.

Im großen Sitzungssaal stellten sich die Hexen artig vor: Manuela, Manuela, Birgit, Claudia, Ingrid, Marion, Margarete, Uschi, Petra und Angelika hatten im Anschluss eine kleine Vorstellung für die Rathausmitarbeiter vorbereitet. Sie parodierten eine Fernsehsendung mit witzigen Geschichten über die Bürgermeister. „Schon im November haben wir mit der Vorbereitung dazu angefangen“, erklärte die Oberhexe.

Die „Sendung“ auf „BR alpha Hex-Hex total fatal“ berichtete von Josef Leichtmann, der sich für den neuen George Clooney hält, oder Harald Dirlenbach und seiner Karriere als Sumo-Ringer – diese sportliche Laufbahn war den Vierkirchnern bis jetzt völlig unbekannt. Der Gemeindechef demonstrierte seine Sumo-Fähigkeiten aber gleich an einer sichtlich überraschten Hexe aus.

Nicht nur seriöse Berichterstattung konnten die Gmoahexen, sondern auch singen und tanzen: „Hexentanz, Tag und Nacht, bis der Besen richtig kracht!“, sangen die Vierkirchnerinnen im Chor zur Melodie von Helene Fischers Atemlos und tanzten im Anschluss zum Gummibär-Lied mit der ganzen Mannschaft aus dem Rathaus.

Ein letztes Kommando vom Hexenmeister und es ging weiter ins Sportheim zum Mittagessen, in die Kindergärten und anschließend zum Seniorennachmittag, um dort Polonaisen und Lieder aufzuführen. Oberhexe Silvia Huber freute sich schon darauf – und auf die Stärkungen in „fester und flüssiger Form".

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