Kommunalunternehmen bekommt ein Gesicht

Gemeinderat legt Satzung und Verwaltungsräte für die Umrüstung und Erweiterung der Hilgertshauser Kläranlage fest

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Der Gemeinderat von Hilgertshausen-Tandern hat vor wenigen Wochen aufgrund der deutlich erklärten Vorteile der Gründung eines Kommunalunternehmens zur Umsetzung des kostenträchtigen Kläranlagenprojekts in Hilgertshausen „Ja“ gesagt (wir berichteten).

Hilgertshausen – Bürgermeister Markus Hertlein und die Verwaltung waren damals beauftragt worden, die erforderlichen, formalen Schritte vorzubereiten und dem Gemeinderat zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen. Die konkreten Beschlüsse zur Gründung dieses Kommunalunternehmens wurden jetzt in der jüngsten Sitzung gefasst. Als Name für das Kommunalunternehmen wurde „Kommunalunternehmen Hilgertshausen-Tandern“ festgelegt. Näheres wird durch die Unternehmenssatzung geregelt.

Bürgermeister Hertlein erklärte, dass man dieses Kommunalunternehmen später auch für andere Projekte in Anspruch nehmen könne. Zunächst gehe es aber nur um die Umrüstung und Erweiterung der Kläranlage in Hilgertshausen. Man einigte sich, dass der Verwaltungsratsvorsitzende aus einer Person bestehen soll. Dem Verwaltungsrat gehören neben dem ersten Bürgermeister als Vorsitzenden vier weitere Mitglieder an – je zwei aus Hilgertshausen und Tandern.

Als Verwaltungsräte aus Hilgertshausen hat der Gemeinderat Simon Schlatterer und Hans Pröbstl (beide WG Hilgertshausen-Tandern) gewählt. Verwaltungsräte aus Tandern sind Christoph Hardt (Bürgerliste Tandern) und Peter Schadl (CSU Tandern). Die Verwaltungsräte aus Hilgertshausen werden von Markus Hofner und Werner Kerzel (beide WG Hilgertshausen-Tandern) vertreten. Stellvertreter der Verwaltungsräte aus Tandern sind Hans Glas (BL Tandern) und Franz Glas (SPD).

Festzulegen war auch das Stammkapital des Kommunalunternehmens. Man einigte sich auf ein Stammkapital von 25 000 Euro, nachdem das Gemeindeoberhaupt zuvor erklärt hatte, dass schon ein bisschen Geld vorhanden sein sollte, um liquide zu sein.

Abschließend betonte Hertlein, dass die Form des gegründeten Kommualunternehmens auf alle Fälle dem Projekt Kläranlage dienlich sei.

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