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Sie sorgen für Sicherheit: Schulweghelfer. Fünf sind in Hilgrthausen-Tandern im Einsatz.

Dankeschönessen

Besser Schulweghelfer als Eltern-Taxi

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Sie verrichten segensreich ehrenamtliche Dienste: Schulweghelfer und Helfer vor Ort. Markus Hertlein, Bürgermeister von Hilgertshausen-Tandern, bringt es auf den Punkt: „Sie sind unverzichtbar!“

Hilgertshausen – Dass zwei Einrichtungen in Hilgertshausen-Tandern, nämlich der Schulweghelferdienst und die Helfer vor Ort (HvO), unverzichtbar sind, war den Worten von Bürgermeister Markus Hertlein beim Dankeschön-Abend für die beiden Organisationen, der in der Grundschule stattfand, zu entnehmen. Rektor Dieter Gruber teilt diese Ansicht.

Das tolle Helferessen hatte Gemeinderätin Isabel Kühnl, unterstützt von den Gemeinderatsmitgliedern Christina Markert, Markus Hofner, Hans Pröbstl und Hubert Oberhauser organisiert.

Hertlein erachtet es für wichtig, dass der Schulweghelferdienst dauerhaft erhalten bleibt. So freut es ihn, dass im Schulweghelfer-Team auch Mütter mitwirken, deren Kinder längst nicht mehr zur Grundschule gehen. Rektor Gruber empfahl den Eltern, sich Zeit für den Schulweghelferdienst zu nehmen, statt sich für den elterlichen Taxiverkehr zu den Schulen zu entscheiden.

Wie von Schulweghelfer-Koordinatorin Martina Rösner zu erfahren war, sind morgens von Montag bis Freitag jeweils fünf Schülerlotsen in Gumpersdorf und am Kindergarten im Einsatz. Auch mittags könne man für die Schulwegsicherheit sorgen.

„Für den Notfall stehen drei Springer zur Verfügung“, so Rösner, die sich auch über zwei neue Lotsen freut. „Sieben von 14 Lotsen haben keine Kinder mehr im Grundschulalter, und die Frauenquote liegt bei uns bei hundert Prozent.“ Auch Rentner seien im Kreise der Schulweghelfer willkommen.

Sorgen bereite der Übergang am Mesnerhaus, denn der sei mittlerweile der gefährlichere für die Kinder. Probleme seien hier die schlecht einsehbare Kurve und ein fehlendes Tempolimit. Dass die Eltern-Taxis ständig zunehmen, ist Rösner ein Dorn im Auge. Aufgrund rangierender Autos seien Unfälle mit Personenschäden programmiert.

Zum Schutz der Kinder sollten vor allem jetzt in der Dämmerung Warnwesten getragen werden. Der Kontakt mit den Kindern mache den Schülerlotsendienst besonders angenehm, denn oft hätten die Kleinen was zu erzählen. Da gebe es sowohl lustige als auch traurige Anekdoten, wo ein Schülerlotse auch mal Seelentröster spielen oder sich die neuesten Flachwitze anhören muss. Auch das Schnüren der Schulranzen und das Schuhbandlbinden für die Kinder gehöre hin und wieder zum Aufgabengebiet eines Schulweghelfers.

Wie der Bürgermeister betonte, könne sich die Gemeinde auch glücklich schätzen, dass es nun schon seit vielen Jahren die Helfer vor Ort gibt, die bei medizinischen Notfällen schnell zur Stelle seien. Stellvertretend für diese Gruppe dankte Hertlein dem Vorsitzenden des HvO-Fördervereins, Markus Hofner.

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