Thema Schulstandorte: Magnus Weigl.
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Thema Schulstandorte: Magnus Weigl.
Thema Streuobstwiesen: Uwe Schäfer.
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Thema Streuobstwiesen: Uwe Schäfer.
Thema Freisinger Straße: Tanja Schaipp.
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Thema Freisinger Straße: Tanja Schaipp.
Thema Hallenboden: Marianne Pfeiffer-Hell.
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Thema Hallenboden: Marianne Pfeiffer-Hell.

Bürgerversammlung im Häuserer-Saal

Diskussionsfreudige Hilgertshauser 

Sehr diskussionsfreudig waren die Hilgertshauser auf der gut besuchten Bürgerversammlung im Häuserer-Saal. Vor den Wortmeldungen  zeigte Bürgermeister Dr. Markus Hertlein die Ziele der Gemeinde für 2018 und 2019 auf.

Hilgertshausen – Und hier steht der Breitbandausbau im gesamten Gemeindegebiet ganz oben auf der Tagesordnung. Auch die Fertigstellung des Feuerwehrhaus-Neubaus in Tandern und des Baugebietes westlich der Münchener Straße in Hilgertshausen haben Priorität. Weitere neue Baugebiete wolle der Gemeinderat entwickeln und den vor kurzem beschlossenen Kindergartenbau in Hilgertshausen voranbringen. Nicht vernachlässigen möchte der Gemeinderat auch die Planung der Mischwasserbehandlung für Hilgertshausen und die Planung der Abwasserbeseitigung in beiden Ortsteilen. Auf dem Wunschplan stehe die Verbesserung der Bauhof-Situation. Für die Gemeindeverbindungsstraße von Hilgertshausen nach Hirschenhausen werde eine Deckenverstärkung angestrebt.

„Sein Einwand wäre wegen Themaverfehlung mit mangelhaft benotet worden“

„Geschimpft wird viel, jedoch möchte ich an dieser Stelle unserem Bürgermeister einmal Danke sagen“, erklärte Marianne Pfeiffer-Hell, die Hertleins ausgewogene Sachpolitik lobte.

Einen Gemeinderat von der Bürgerliste Tandern rügte sie allerdings besonders. Obwohl er nicht namentlich genannt wurde, wussten fast alle im Saal, dass es sich um Hans Glas handelt, der im Gemeinderat bei der Festlegung des Kindergartenbedarfs für Hilgertshausen gegen die festgestellten Betreuungsplätze votiert und sofort eine mögliche Benachteiligung des Kindergartens in Tandern ins Spiel gebracht hatte. „Wäre sein Einwand ein Deutsch-Aufsatz gewesen, wäre der wegen Themaverfehlung mit mangelhaft benotet worden“, so die erzürnte Marianne Pfeiffer-Hell.

Sie ärgert sich zudem über den Zustand des Bodens der Turnhalle in Tandern. Dieser Hallenboden sei sehr rutschig, mit Sand und Staub behaftet, und auch die Linien müssten nachgezogen werden, sagte die Badminton-Spielerin. Bürgermeister Hertlein versprach, sich der Sache anzunehmen.

„Ich kann da leider nur an die Vernunft der Parker appellieren“

Die von ihm angesprochene Streuobstwiese in der Gemeinde, wo sich Bürger Obst holen dürfen, betraf die Wortmeldung von Uwe Schäfer. Der Allergiker wollte wissen, welche Obstsorten hier geerntet werden.

Angst vor der Überschwemmung seines Grundstücks an der Winterstraße äußerte Roman Haslauer. Laut Hertlein läuft derzeit aber eine Kanalspülung mit Kamerabefahrung, um die Ursache von möglichen Schäden im Kanal feststellen zu können. Hertlein sagte Haslauer einen Vor-Ort-Termin zu.

Ein leidiges Thema ist nach den Worten von Tanja Schaipp die extreme Parksituation auf der Freisinger Straße. Oft parkten dort fünf bis sechs Anlieger ihre Autos eng hintereinander. „Ich kann da leider nur an die Vernunft der Parker appellieren“, sagte der Bürgermeister.

Markus Weigl meinte zum selben Thema, dass diese Leute wohl ihre Garagen nicht nutzen. Er fragte auch nach, ob an den Tempo-30-Schildern an der Freisinger Straße die Hinweise auf die zeitliche Beschränkung ausgegangen seien. Hier handelt es sich allerdings um eine Staatsstraße. Demnach ist nicht die Gemeinde, sondern das Straßenbauamt zuständig.

Ein weiterer Punkt betraf die Freisinger Straße: Wegen der parkenden Autos könne von der Flurstraße nur schlecht in die Freisinger Straße eingefahren werden. Ob hier ein Verkehrsspiegel Abhilfe schaffen könnte, will Hertlein von der Polizei prüfen lassen.

Mutter fragt nach Busunterstand

Im Auftrag ihrer Tochter bat Annabell Klink um einen Busunterstand in der Neurieder Straße. Doch hier wird es laut Bürgermeister schwierig, einen Standort zu finden.

Magnus Weigl sprach mögliche Planungen für den künftigen Schulstandort an. Der Gemeinde-Chef erklärte, dass sich der Gemeinderat klar für den Erhalt der beiden Schulstandorte ausgesprochen habe.

Auf Weigls weitere Frage, wann die Gemeinde die notwendige Abwassergebührenerhöhung auf die Bürger umlegen werde, könne er derzeit noch nicht sagen, so der Bürgermeister.

Von Josef Ostermair

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